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Neue Filmkommentare
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Army of Thieves  (2021)
Kommentar von Colonel  05.11.2021 12:24 Uhr
Gute Heist Movies leben ja häufig von verzwickt erzählten Geschichten, aufregenden bis ins kleinste Detail geplanten Banküberfällen und meist überraschenden Twists, die die Ausgangslage auf den Kopf stellen und den Zuschauer mit erstaunen aus dem Film entlassen. Das alles hat Schweighöfers gehypter Army of Thieves nicht zu bieten. Vielmehr präsentiert er hier höchstens einen Heist Movie auf Sparflamme, in dem es eher um den Ausbau des Charakters Ludwig Dieter geht. Als deutscher Kinogänger ist man die Rollen des Matthias Schweighöfer in dem Punkt ja schon gewohnt und so kann die Rolle des Ludwig Dieter nicht viel Neues bieten und nervt vielmehr mit seiner aufgesetzten androgynen Art. Das diese Rolle weltweit scheinbar noch nicht so abgenutzt ist und den Nerv der internationalen Zuschauer trifft, zeigen die aktuellen Abrufzahlen dieses Filmchens. Die Konstellation der Figuren insgesamt ist noch das Interessanteste. Warum sie sich zusammengefunden haben und welche Motivation die Protagonisten eigentlich haben, kann dagegen nicht vollständig nachvollzogen werden. Für 2 Stunden Laufzeit hat Army of Thieves zu wenig zu erzählen. Ja, die Ortswechsel sind ganz nett, aber das Pacing ist sehr unausgewogen. Spannend wird es nur einmal bei einer wilden Verfolgungsjagd durch die Gassen von Prag. Die zentralen Szenen des Films, nämlich das öffnen der sagenumwobenen Tresore, wird dagegen sehr lahm umgesetzt und ist völlig abwechslungsfrei: Ohr dran halten, Knöpfchen drehen und nebenbei aus der Niebelungensage zitieren...da braucht es schon etwas mehr um Spannung zu erzeugen. Insgesamt nicht der schlechteste Film den Schweighöfer gedreht hat, aber trotzdem nach dem Hype eine herbe Enttäuschung.
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Kommentar von itseme  05.11.2021 11:37 Uhr
Night Teeth (2021)
https://www.imdb.com/title/tt10763820/
Danke :3
Kommentar von itseme  05.11.21 11:37 Uhr
Kommentar von pufmps  04.11.21 18:11 Uhr
Der Wald
https://www.imdb.com/title/tt6560040/
Danke
Army of Thieves  (2021)
Kommentar von snowpoet  04.11.2021 15:32 Uhr
Als Prequel zu Army of the Dead hat Army of Thieves durchaus seine Daseinsberechtigung.
Cinematisch durchaus überzeugend, Soundtrack war leider etwas unbeeindruckend, schauspielerische Leistung vom deutschen Justin Timberlake (seine eigene Aussage bei Jimmy Fallon) einwandfrei. Nach Vergleich zu anderen Heist Filmen ne 6/10
Sechzehn Stunden Ewigkeit  (2021)
Kommentar von Colonel  04.11.2021 13:58 Uhr
Und täglich grüßt der Teenager...oder in dem Fall sogar gleich zwei. Denn Mark und Margaret erleben ein und den selben Tag immer und immer wieder. Eine gruselige Vorstellung. Deshalb sucht Mark auch nach Wegen um schnellstmöglich dieser Tristesse zu entkommen, während Margaret dieses Interesse nicht teilt. Wieso und weshalb das so ist und ob sich diese Einstellung ändert, erfahren wir mit zunehmender Spielzeit, inklusive einiger überraschender Wendungen. Insgesamt ist The map of tiny perfect things der beste Teeniefilm, der mir seit langem untergekommen ist. Das liegt an der erfrischenden Erzählweise und einem harmonierenden Darstellerpaar. Obwohl letztlich immer derselbe Tag gezeigt wird, ist das Drehbuch dennoch geprägt von einer lebensbejahenden Aussage, schönen coming of age Momenten und gespickt mit tollen Einfällen. Da fallen Nachlässigkeiten, wie das Mark doch erst auffällig spät auf die Idee kommt, den Tag doch mal dafür zu nutzen um zu anderen nett zu sein, obwohl das Vorbild Groundhog Day ziemlich oft zitiert wird, oder dass die Darsteller sichtbar älter als ihre 17 jährigen Filmfiguren aussehen, nicht sehr stark ins Gewicht. Eine volle Empfehlung!
Der Kastanienmann (TV-Serie)  (2021)
Kommentar von Colonel  04.11.2021 11:06 Uhr
Gelungene Krimiserie, die musterschülerhaft das Playbook für gute Krimis nach Schema F abkocht und an Serien wie „Der Pass“ oder „Die Brücke“ erinnert: Grundverschiedenes Ermittlerduo, falsche Verdächtige und ein überdurchschnittlich intelligenter Killer. Das Alleinstellungsmerkmal kommt daher insgesamt etwas zu kurz. Trotzdem kann der Kastanienmann mit einer gut erzählten Geschichte und einer dichten herbstlichen Atmosphäre überzeugen. Einschalten lohnt sich.
The Happytime Murders  (2018)
Kommentar von Colonel  04.11.2021 11:03 Uhr
Eigentlich hatte ich auf einen derbe witzigen Puppenspass gehofft, auch wenn der Trailer mich nicht sonderlich überzeugt hatte. Leider gibt der Trailer aber dann doch so ziemlich genau wieder, in welche Richtung der Film schießt: platte vulgäre Sex Witze die um eine ziemlich lahme Grundstory über eine Puppenmordserie abgefeuert werden. Anteil daran hat auch Melissa McCarthy, die mit ihrem Puppenbuddy scheinbar kein Gespür für gute Pointen oder Timing ihrer „Gags“ besitzt. Dabei wäre hier so viel möglich gewesen. Kreative Einfälle, die die Verschmelzung der Puppen- und Menschenwelt eigentlich hergeben sollten, sind kaum vorhanden. Schräge Figuren oder gute Situationskomik über die man herzlich lachen könnte? Fehlanzeige! Auch wenn im Abspann viel Mühe und Liebe zu den Henson Puppen suggeriert wird, sehen tut man davon im Endprodukt herzlich wenig.
Eternals  (2021)
Kommentar von Meterfünf  04.11.2021 10:20 Uhr
Schlechte Story, schlechte Umsetzung.
Ich will nicht spoilern oder eine Inhaltsangabe wiedergeben, das kann man in Filmstarts o.Ä. nachlesen, aber ich finde es eine Unverschämtheit über ! Einhundertfünfzig ! Minuten einen neuen „Superhelden-Strang“ etablieren zu wollen, mit geplanten Fortsetzungen und mit Helden, die weder sinnige Kräfte noch Schauspieltalent haben.
Ich frage mich immer: schauen sich die Macher ihre Werke nicht an, wenn sie fertig sind?
Ein Hammerschlag von Thor oder ein Hulk-Auftritt und die bösartigen Deviants wären Geschichte.

Fazit: Wer braucht Eternals, wenn er Avengers hat?
Last Night in Soho  (2021)
Kommentar von ChillStep  04.11.2021 09:19 Uhr
Den Kommentar von snowpoet kann ich nicht nachvollziehen.
Ich bin kein Freund von Horror Filmen, ich lasse mich leicht erschrecken und mag das beklemmende Gefühl nicht wenn man ängstlich da sitzt und erwartet dass jeden Moment etwas passiert. Also das was einen Horror Film ausmacht.

Last Night in Soho lief bei mir in der Sneak, ich hätte ihn mir sonst nicht angeguckt weil er als Horror Film bezeichnet wird. Aber das ist er ganz und gar nicht. Den kann man gut entspannt gucken.

Technisch und optisch sehr gut gemacht, und auch die Geschichte wird interessant erzählt.
Also guter Film der es nicht verdient hat mit dem "Horror" Etikett bestraft zu werden.
Kommentar von snowpoet  04.11.21 08:36 Uhr
Mal vorab: ich schaue sehr gerne Horror-Filme und lasse mich nicht ganz so leicht erschrecken. Bei Last Night in Soho habe ich mich zweimal richtig erschreckt, also nichts für schwache Nerven!

Der Film dreht sich um das Mauerblümchen vom Land, Ellie, die ihren Traum erfüllen und ein Designer-Studium in London anfängt. Die Welt ist aber nicht lange in Ordnung, denn im Wohnheim mit den anderen Studis fühlt sie sich nicht wohl. Sie nimmt ihr Glück in die Hand und sucht sich kurzerhand ein Zimmer.
Und dann beginnt langsam der Film. Ellie träumt von Sandy, einem Mädchen aus den 60s, das unbedingt ins Showbiz möchte. Wir verfolgen die beiden in ihrer Spirale abwärts.

Technisch ist der Film spitzenklasse. Die Übergänge (besonders die Tanz-Szene, in der die beiden Mädchen immer wieder wechseln), die Spiegelungen, die Musik, die Belichtung - mich hat der Film begeistert.

Fazit: Gruseliger als der Trailer vermuten lässt, wer Horror-Filme mag oder zumindest ertragen kann, sollte sich Last Night in Soho definitiv ansehen!
Zack Snyder: Justice League  (2021)
Kommentar von cineman  03.11.2021 14:52 Uhr
Diese Version von Justice League ist deutlich stimmiger als die Kinofassung. Hier macht die Story einigermassen Sinn und die Motivation der Charaktere ist stimmig. Zwar ist der Film dadurch viel zu lange geworden, aber es zeigt sich wiedermal, dass man als Studios besser den Regisseuren ihre Vision lassen würde, als da hemmungslos reinzufunken, denn dann kommt nur was halbgares raus. Schade wurde dieser Stroybogen, der hier gesponnen wurde, in die Abstellkammer gebracht und eingemottet.
Red Notice  (2020)
Kommentar von Spreewurm  03.11.2021 12:41 Uhr
Streaming-Start: 12.11.21: Netflix
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Kommentar von pufmps  03.11.2021 11:46 Uhr
The Harder They Fall
https://www.imdb.com/title/tt10696784/
Danke
Kommentar von Colonel  03.11.21 11:40 Uhr
Der Kastanienmann
https://www.imdb.com/title/tt10834220/
Danke
Titane  (2021)
Kommentar von eckmuthz  02.11.2021 19:52 Uhr
Das ist der erste Film, bei dem ich die Sneak vorzeitig verlassen habe, unterirdisch! Vermutlich habe ich den tieferen Sinn nur nicht verstanden, der Film war aber nicht zu ertragen.
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Kommentar von pufmps  02.11.2021 18:01 Uhr
Start the fck up
https://www.imdb.com/title/tt15568492/
Danke
Werk ohne Autor  (2017)
Kommentar von paulienchen85  02.11.2021 11:28 Uhr
Im Beuys-Jahr ist als Randnotiz eine Facette von Beuys erhellend.
Gerhard Richter fühlt sich hintergangen und missbraucht.
Nun denn.
Im öffentlich Rechtlichen und wohl eine Weile in der Mediathek zu sehen, ist es ein fesselnder Film.
Die Lebensgeschichte zwischen und in DREI Deutschlands.
Ein Künstler und seine künstlerische und persönliche Entwicklung - sehr gut herausgearbeitet und wohl nah am Vorbild. Vielleicht zu nah.

Contra  (2021)
Kommentar von paulienchen85  02.11.2021 10:44 Uhr
Christoph Maria Herbst brilliert.
Das Label - erfolgreiche Serien / Filme zu covern - geht hier voll auf.
Schon mit Stromberg lag er Welten vor "The office".
Nun stellt er "Die Brillante Mademoiselle Neïla" in den Schatten.
Die Kopie wird besser als das Original.
Ein Feuerwerk rhetorisch, dialektischer Leckerbissen.
Gunpowder Milkshake  (2021)
Kommentar von paulienchen85  02.11.2021 10:30 Uhr
ok, er lief in der Sneak Preview.
Nach dem Trailer hätte ich ihn mir schon anschauen wollen.
Nun eher nicht mehr.
Jedenfalls nicht noch einmal.
Die Handlung findet eigentlich explizite in 3 Orten der Schattenwelt statt:
- einer Bibliothek, in der Waffen in Büchern überreicht werden (welchen Benefit soll das Bitteschön haben?)
- einem Krankenhaus, in dem die Killer versorgt werden
- einem Dinner, in dem die Waffen verboten sind (im showdown dann aber doch nicht???)
Die Mutter-läßt-Tochter-im-Stich-Story wirkt aufgesetzt.
Die 8 ¾ jährige "Praktikantin" deren Vater "versehentlich" über die Klinge sprang sorgt für einige nette Gaby.
Sonst ist der Film eher blutiger Klamauk, der unnötige Gewaltorgien inszeniert. Killer werden zu Karikaturen - Logikstränge reissen, wenn sie sich sanft aufbauten.
Abgehakt.
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