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Neue Filmkommentare
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Encounter - Der Feind in dir  (2021)
Kommentar von Spreewurm  14.12.2021 11:08 Uhr
Streaming-Start: 10.12.21: Amazon Prime Video
Self/less: Der Fremde in mir  (2015)
Kommentar von Caenalor  13.12.2021 23:32 Uhr
An tieferen Implikationen oder kreativen Nutzungen des zentralen Gimmicks war das Drehbuch leider nicht interessiert, aber das Ergebnis ist rundum solide und unterhaltsam. Der in seinen meisten Rollen immer eher fade wirkende Reynolds passt hier als "überschriebener" Charakter genau. Schade aber vor allem, dass man es nicht geschafft hat, eine echte Kontinuität von Kingsley zu ihm fühlbar zu machen.
7 Punkte, Kategorie kann man gut ansehen, man verpasst aber auch nichts epochales.
Zwei auf gleichem Weg  (1967)
Kommentar von Caenalor  13.12.2021 23:24 Uhr
Fängt an als wunderbar altmodisches Roadmovie aus einer Zeit, als Männer noch echte Männer waren, Frauen echte Frauen und Autos echte Autos. Was aber im Wesentlichen heißt: Die Männer sind selbstbezogene autokratische Ekel. Die Frauen erwarten nicht viel mehr vom Leben, als sich auf ewig einem Mann zu versprechen. Und die Autos brechen bei jeder Gelegenheit zusammen.
Daraus entwickelt sich dann eine tiefgehende und böse Analyse von Romanzen, Partnerschaft und Ehe und Sinnkrisen des gemeinsamen Erwachsenwerdens, präsentiert in bunter aber nie unübersichtlich werdender Zeitebenenhüpferei. Von den Hauptdarstellern hat Finney mit seiner eher eindimensionalen Rolle einfaches Spiel, während Hepburn deutlich subtiler arbeiten kann und ihren immer stärker schwelenden Konflikt gut herausarbeitet, sich einerseits emanzipieren zu wollen und andererseits das Glück von einst und die noch immer bestehende Chemie nicht aufgeben zu wollen.
"Trist und deprimierend" wie Keyzer vor 15 Jahren fand ich den Film übrigens überhaupt nicht: die Figuren sind zwar schon übel in ihren überholten Rollenbildern gefangen, aber der Charme der Reisen durch Frankreich und die leichtfüßig-nonlineare Erzählweise fangen das atmosphärisch weitgehend auf, und insgesamt sehe ich den Satire-Anteil deutlich höher als den dramatischen. Zusätzlich atmet der Film auch eine klare Sechziger-Aufbruchstimmung, ist z.B. bemerkenswert liberal in seiner Wortwahl, was dann in einer Schlusszene gipfelt, in der die beiden Hauptfiguren vielleicht nicht gerade die zwei romantischsten Wörter, die je ein Leinwandpaar gewechselt hat, austauschen, aber gewissermaßen die herzlichsten... :D

8 Punkte für eine bemerkenswert gut gealterte Romanzen-Satire und Gesellschaftsanalyse, die sich vielleicht gelegentlich etwas zieht oder zu dick aufträgt, aber heute noch mehr Aufmerksamkeit verdient hätte, als sie bekommt.
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Kommentar von pufmps  13.12.2021 17:33 Uhr
Wenn ich die Augen öffne

https://www.imdb.com/title/tt4400174/

Blind Husbands
https://www.imdb.com/title/tt0009937/
Danke
7 Gefangene  (2021)
Kommentar von Spreewurm  13.12.2021 12:23 Uhr
Streaming-Start: 11.11.21: Netflix
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Kommentar von Bambiiilein  13.12.2021 00:38 Uhr
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Zwei - (Originaltitel: Dos)

https://www.imdb.com/title/tt12358104/
Don't Look Up  (2021)
Kommentar von Meterfünf  11.12.2021 20:13 Uhr
Wieder so ein Film mit über 2 std Länge :-(
Grundsätzlich erstmal speziell und anderes.
Leider bleibt die Satire zeitweise auf der Strecke.
Vielleicht ist das auch ein Thema, worüber man sich nur schwerlich amüsieren kann.
Also keine klare Empfehlung.
Donnie Darko - Fürchte die Dunkelheit  (2001)
Kommentar von Fox  11.12.2021 16:15 Uhr
Nach Zweitsichtung und Blick auf "Produktion" muss ich zugeben, dass ich gutmütigerweise viel mehr hineininterpretiert habe, als in dem Film steckt¹: Es geht anscheinend wirklich nur darum, einen Hinterwäldler als verkanntes Genie darzustellen, was natürlich nicht funktioniert.

¹führt zur Abwertung laut Stiftung Warentest.
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Kommentar von ayla  10.12.2021 22:00 Uhr
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Waiting for Mom
https://www.imdb.com/title/tt2369529/?ref_=fn_al_tt_1

Von Hunden und Pferden
https://www.imdb.com/title/tt2172139/?ref_=fn_al_tt_1

Rodman: For Better or Worse
Dennis Rodman - Jenseits von Gut und Böse
https://www.imdb.com/title/tt11162456/

merci
Victoria  (2015)
Kommentar von ayla  10.12.2021 21:46 Uhr
Wembley-Tor und Titelträume - Eine Zeitreise zur WM '66  (2016)
Kommentar von ayla  10.12.2021 21:30 Uhr
Unglaubliche Fanaufnahmen von der WM 1966 in England.
so nah dran war wirklich kein zweiter :-)
Schöne Aufnahmen von einem Team, das sympathischer war, als die 74er Truppe.
Der Schein trügt  (2021)
Kommentar von snowpoet  10.12.2021 12:35 Uhr
Eine Satire von göttlichen Wundern mit sehr eigensinnigen 'Humor', unterteilt in drei Akte, welche miteinander verwoben sind. Was man netterweise als Plot-Twists bezeichnen könnte, war meines Erachtens ein nicht nachvollziehbar geschriebenes Drehbuch, teilweise einfach nur zum fremd schämen.
Der Film hat mich sehr verwirrt, ich habe nichts gelernt, wurde nicht zum Denken angeregt, wurde nicht unterhalten.
Nicht zu empfehlen.
I Care a Lot  (2020)
Kommentar von Colonel  10.12.2021 11:07 Uhr
Rosamund Pike! Was für ein Miststück! :D In der Rolle der Marla Grayson, die rücksichtslos Senioren entmündigt und ausplündert, liefert sie eine Glanzleistung ab. Damit hievt sie gleichzeitig den Film auf ein komplett anderes emotionales Niveau. Ich weiß nicht wann ich eine Film- oder Serienfigur zuletzt so gehasst habe. Vielleicht Ramsey Bolton aus Game of Thrones?! Auch wenn J Blakeson sie als fesche, abgebrühte Geschäftsfrau inszeniert, fiebert man stetig ihrem Niedergang entgegen. Insgesamt habe ich mir unter dem Plot zunächst etwas Anderes vorgestellt und war gespannt, wie sich Peter Dinklage sich hier einfügen würde. Doch die Vermischung von Drama, dem Mafia-Genre sowie Anleihen schwarzer Komödien geht letztendlich gut auf und vermittelt eine gewisse Originalität. Zum Ende hin wirkt es hier und da etwas zu konstruiert, was den Gesamteindruck aber kaum schmälert. Ein gelungener Genre-Clash mit einer herausragenden Hauptdarstellerin und ein paar überraschenden Plotspitzen.
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Kommentar von pufmps  10.12.2021 01:52 Uhr
In 80 Tagen um die Welt
https://www.imdb.com/title/tt9174578/
Danke
Der Schein trügt  (2021)
Kommentar von moelli99  09.12.2021 23:37 Uhr
Wahrscheinlich ist für mich der im Film dargestellte Humor nicht nachvollziehbar, trotzdem denke ich, für einen unterhaltsamen Abend im Kino ist dieser preisgekrönte Film verschwendete Lebenszeit. Tut euch das nicht an!
High-Rise  (2015)
Kommentar von Caenalor  08.12.2021 23:24 Uhr
Was für ein Ärgernis. Wie Colonel schrieb, klingt die Grundidee sehr interessant, und für mich hatte dazu auch das ästhetische Umsetzungskonzept mit seiner kruden Mischung aus 70er- und noch viel älteren Expressionismus-Elementen sehr viel Potential. Das große Problem ist aber, dass man hier wohl nur von absoluter Arbeitsverweigerung von Drehbuch, Regie und Schnitt hinsichtlich des völligen Fehlens jedweder Kohärenz sprechen kann. Da eskaliert die Anarchie im dysfunktionalen Mikrokosmos immer mehr, aber in erratischen Sprüngen statt mit klassisch-dramatischer Unausweichlichkeit. Da werden bruchstückhafte Szenen mit wilden Zeitsprüngen (durch Tag-/Nachtrhythmen, die der einzige Einfluss von außerhalb des Wolkenkratzers sind, auch noch überdeutlich betont) serviert, aber in der Zwischenzeit scheint meistens alles einfach auf "Pause" geschaltet gewesen zu sein. Da verliert die Hauptfigur dann irgendwann, wie schon in der Eröffnungsszene gespoilert, den Verstand, aber man kann es nur noch mit einem Schulterzucken hinnehmen, da er zuvor keine erkennbare Entwicklung zeigte. Da wird kein Moment darauf verschwendet, die scheinbare Isolation von der Außenwelt zu begründen. Da gibt es weder auf der allgemeinen sozialen Ebene noch für die einzelnen Figuren glaubhaft nachvollziehbare Motive oder Kausalitäten, alles ist nur behauptet: WARUM diese eskalierende Anarchie? Nichts davon ist zwangsläufig, und bis auf ein paar besonders fanatische Irre ergibt niemandes Reaktion darauf Sinn.

Stellenweise blitzt die gewollte Größe durchaus auf, nämlich wenn es die überkünstelte Optik schafft, eine Szene als reines Symbol von Prasserei, Verfall und/oder Barbarei funktionieren zu lassen und kurzzeitig davon ablenkt, sich über ihre Einbettung in ein sinnvolles Ganzes Gedanken zu machen. Aber selbst dann wird daraus ohne Zusammenhang halt keine tiefsinnige Sozialkritik oder philosophische Einsicht, sondern es bleibt bei plakativem "Menschen sind schlimm und Reiche ganz besonders". Das ist dann trotz klarem "dies ist Kunst"-Anspruch peinlicherweise kein bisschen subtiler als bei räumlich und ideologisch ähnlich strukturierten, aber ehrlicher trashigen Machwerken wie z.B. "Snowpiercer" oder gar "Land of the Dead". Mehr als 5 Punkte für ein ambitioniertes, aber krachend gescheitertes Experiment kann ich also nicht geben.

Einige "professionelle" Rezensionen loben, wie getreu hier Ballards Buchvorlage umgesetzt wurde. Wenn die ähnlich episodisch war, kann ich mir vorstellen, dass das im anderen Medium durchaus funktionieren kann, weil man als Leser mehr Muße hat, sich die Leerstellen auszumalen. In Filmform funktioniert das so aber einfach nicht. Man hätte höchstens noch viel mehr straffen und abstrahieren und einen reinen Konzept-Kurzfilm draus machen können. Oder sich eben ernsthaft Mühe mit einem vollständigen Spielfilm geben.
Man lernt nie aus  (2015)
Kommentar von Gopaltender  08.12.2021 14:21 Uhr
Die Bezichnung "Feel-Good-Film" betitelt "Man lernt nie aus" sehr gut. Ein entspannter Film, der die eine der Hauptproblematiken von jungen Familien treffend darstellt. Gleichzeitig werden aber auch einige Probelem des Alters aufgezeigt. Trotzdem ein sehr guter Film.
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Kommentar von pufmps  08.12.2021 13:15 Uhr
HPI Haut Potentiel Intellectuel
https://www.imdb.com/title/tt14060708/
Danke
Noelle  (2019)
Kommentar von Colonel  08.12.2021 11:45 Uhr
Normalerweise bin ich ja durchaus für weihnachtlichen Kitsch zu haben. Wenn es dann noch originell daher kommt umso besser. Was Disney hier aber abgeliefert hat ist eher...näh. Das liegt vor allem an der reichlich bescheuerten Geschichte. Der Weihnachtsmann ist tot, lang lebe der Weihnachtsmann! In dessen Fußstapfen soll von nun an sein Sohn Nick treten. Doch der fühlt sich sichtlich unwohl und überfordert in der Rolle des Geschenkebringers. Daher schlägt ihm seine Schwester Noelle eine kurze Auszeit in der Welt der Menschen vor, um den Kopf frei zu kriegen. Und welchen Ort von allen erdenklich hübschen Fleckchen auf unserem blauen Planeten wählt er aus? Richtig! Phoenix, Arizona, USA. Und was macht er nun dort? Nochmal richtig! Er vertreibt sich dort seine Zeit als Yoghurt..äh..Yoga Lehrer (Entschuldigung, jetzt habe ich schon einen der wenigen Gags verraten). Hauptsächlich geht es nun darum, wie Noelle ihn davon überzeugen kann, wieder zurück an den Nordpol zu reisen um seinen Job zu erfüllen. Nebenbei verzweifelt Noelle als völlig Fremde auch noch an der Welt der Menschen. Dabei bleibt man stets familienfreundlich und harmlos. Da wäre mehr drin gewesen. Stangenware für den Disney Channel. Lediglich die spielfreudige Anna Kendrick und das weihnachtliche set design können überzeugen und Stimmung verbreiten.
Monte Verità - Der Rausch der Freiheit  (2021)
Kommentar von Localhorst  07.12.2021 19:06 Uhr
Das Thema des Films hätte für den ein oder anderen vielleicht Potential, die Umsetzung ist allerdings nicht gelungen. Es gibt keinen Anreiz sich mit den Figuren zu identifizieren, die Schauspieler machen den Eindruck als sagen sie nur ihr Skript auf und die einige Hoffnung auf eine spannende Handlung wird bis zum Schluss enttäuscht und ist zäh wie ein Kaugummi.
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Anfragedauer: 0.007179 sek.