The Movie Community Home Montag, 03. Oktober 2022  07:28 Uhr
Sie sind nicht eingeloggt
Neue Filmkommentare
|<  -125  -25  -5  vorherige  Seite 251 von 4004  nächste  +5  +25  +125  >|
Das Leuchten der Erinnerung  (2017)
Kommentar von WinstonSmith  21.02.2018 12:36 Uhr
Ein Ehepaar im fortgeschrittenen Alter begibt sich, zum Schrecken ihrer Kinder, auf eine kleine Urlaubsreise mit dem Campingmobil. Das Besondere ist, der Mann ist extrem Dement und meist nicht in der Realität, und die Frau hat eine schwere Erkrankung. Auf diesem Road Trip kommt es auf Grund der Handicaps der beiden zu so mancher skurrilen Situation, und es gibt auch einiges an Eheproblemen anzusprechen. Die beiden Alten werden zwar meist sympathisch in Szene gesetzt (im krassen Gegensatz zu ihren Kindern), und sind ja auch bekannte Darsteller, doch wirklich warm werde ich mit diesem Film nicht. Da dieser Lebensabschnitt auf uns alle zukommt, ist es begrüßenswert auch mal einen Film zu dem Thema zu sehen, doch das vermeintlich Lustige an der Handlung erzeugt bei mir keine Heiterkeit, das vermeintlich Dramatische keine Betroffenheit. Nicht dass es wirklich schlecht gespielt wäre, das ist es nicht, aber der Funke vermag nicht überzuspringen.
4 Blocks: Brüder  (2017)
Kommentar von KodyMonstah  21.02.2018 10:30 Uhr
Veysel und Ramadan sind schauspielerisch unterirdisch, sodass ich keine Lust habe, weiterzugucken. Massiv war dagegen überraschend gut.
Arthur & Claire  (2017)
Kommentar von Hatsepsut  21.02.2018 00:34 Uhr
Der ganze Kinosaal hat sich köstlichst amüsiert und war gefüllt von Lachsalven. Der Humor ist sehr wienerisch-süddeutsch.
Herrlich. Diese Inkonsistenzen, die uns Menschen erst zum Menschen machen. Der Film feiert das Menschsein und das Leben mit allem Schönen, was es zu bieten hat - Tod, Trauer und Unglück eingeschlossen.
Der Film hat zwar ein paar Hänger im Spannungsbogen, und am Schluss wird es ein bischen kitschig - das sei ihm jedoch verziehen.

Um diesen Film zu geniessen ist es wichtig, a) zwischen den Zeilen lesen zu können, b) Informationen von früheren Szenen im Kopf zu behalten, und c) Taten mit Worten zu vergleichen. Achtet auf den Staubsauger (grins)!

Ein schönes Beispiel ist der Abschiedsbrief, den Arthur schreiben möchte, und diesen (nach der Anrede) mit 'ich' beginnt. Was für ein ekelhafter Narzisst! Und dann stellt sich noch heraus, dass seine Familie von seinen Selbstmordplänen gar nichts weiss ... er selbst findet das aber völlig in Ordnung und wundert sich, warum die Familie den Kontakt mit ihm abgebrochen hat. Bezeichnenderweise kommt der Abschiedsbrief über das Wort 'ich' nicht hinaus - ein Narzisst sieht ja nur sich selbst und negiert die Bedürfnisse der anderen; ein Narzisst ist folglich gar nicht imstande, einen Abschiedsbrief zu schreiben, der ja dem Adressat dienen soll und nicht dem Verfasser! Um an dieser Stelle lachen zu können, wenn Arthur die Feder immer wieder ansetzt und wieder absetzt, muss man auch das Unausgesprochene beachten und interpretieren.

Der Film lässt sich auch als Märchen deuten: das alte Ehepaar zu Beginn und am Ende des Films, die alles beobachten, könnte man als 'Mutter- und Vatergottheiten' deuten; Claire wohnt im Zimmer 203 - ein Hinweis auf die Triade, die Rückkehr der Schöpfung zu Gott; Claire rettet Arthur das Leben und erscheint engelsgleich umleuchtet; der blau-glitzernde Cannabis-Shop stellt vielleicht den Himmel dar und das indonesische Restaurant ganz in Feuerrot erinnert an die Hölle. Man beachte auch das Kaninchen an der Wand des Cannabis-Shops, will sagen: lasse Dich auf das Unbekannte ein (und entdecke das Leben neu).

8 Punkte

Thelma  (2017)
Kommentar von Hatsepsut  20.02.2018 23:59 Uhr
Wer auf Übersinnliches steht, das sich nicht sofort offenbart sondern Schritt für Schritt erschlossen wird, ist hier gut bedient. Glaubt man an multiple Universen, dann ist die Vorstellung durchaus realistisch (mehr möchte ich nicht verraten). Eine Mischung aus Märchen und Emanzipationsdrama, auch eine Auflehnung gegen patriarchale Strukturen.

Fantastische atmosphärische Bilder auf dem anonymen Unicampus, in der Grossstadt wie auch auf dem Land, Bilder, welche die Erfahrung eines kleinen Drogentripps gut illustrieren, eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen, die fast ganz ohne Sex eine grosse Nähe und Intimität erleben lässt, schöne Wasser- und Unterwasseraufnahmen, ergreifende Musik (erinnerte mich an 'Interstellar' aber auch an 'Der Kongress').

Auch etwas für Schweden und Oslo-Fans. Unicampus von Oslo, Opernhaus in Oslo und Landschaftsaufnahmen in Schweden.
Auch etwas für die LGBT-community: hier wird die Annahme der Homosexualität zum Vehikel für die Befreiung von ganz anderen (einengenden und letztlich lebensbedrohenden) Strukturen.

8 Punkte.
Black Panther  (2018)
Kommentar von mountie  20.02.2018 23:34 Uhr
Marvel hat bisher bei seinen Comic-Verfilmungen immer den recht genialen Kniff angewandt, jeden Superhelden, in gewisser Weise, in ein bestimmtes Film-Genre zu versetzen, das seinem Naturell am ehesten entspricht. Sei es das Mythen/Sagenfantasy-Genre bei Thor, das Science-Fiction-Genre bei den Guardians, das Heist-Film-Genre bei Ant-Man etc. etc. So wird also der Black Panther passenderweise in das Afrika-Abenteuer-Genre versetzt, das geprägt ist von Ritualen und Traditionen. Mit einem bißchen Blaxplotation-Kino versehen, findet der Genre-Liebhaber so eine recht ordentliche, ausgedehntere Einführung zum, bereits aus Civil War bekannten, Charakter des Panthers und dessen Heimat Wakanda vor.
Über ein recht ordentlich kommt das Ganze aber auch nicht hinaus, da hier doch recht wenig am Status Quo des Cinematic Universes im Allgemeinen, und auch der Verhältnisse in Wakanda selbst gerüttelt wird. Eben doch eine verkappte Origin-Story, die allerdings durchaus seine Daseinsberechtigung darin hat, da man hier den ungewöhnlichen Weg wählte, erst die Figur in Action zu zeigen (in Civil War), um erst danach in diesem Film die Hintergründe zu klären.
Black Panther wartet außerdem mit einem starken, plausiblen Bösewicht, einer aktuellen Problematik, die nicht nur den fiktiven Staat "Wakanda" betrifft, und der gewohnten Marvel-Brillanz in Sachen Optik, Akustik und Darstellern auf. Damit bewegt sich Black Panther allerdings nur im Marvel-Mittelmaß, da der Film zwar, für Liebaber der Afrika-Thematik, ein besonderes Schmankerl im Marvel-Universum darstellt, allerdings die Konkurrenz aus eigenem Hause, schon öfters ein unterhaltsameres Film-Erlebnis geglückt ist. Bei Marvel ist all dies jedoch wie immer Jammern auf hohem Niveau.....deswegen: trotzdem noch ein "guter" Film ;)
Bitte Eintragen [Forum]
Kommentar von Allanon  20.02.2018 22:03 Uhr
Space Prey - Der Kopfgeldjäger
http://www.imdb.com/title/tt1270291/
Black Panther  (2018)
Kommentar von SteffenX  20.02.2018 18:14 Uhr
@Winston
für mich ist ein Kino und Filmforum ein ideologiefreier Raum und ich persönlich wünsche mir, dass er das auch bleibt.
Marvel Produkte sehe ich mir unter der Prämisse Unterhaltung an und das har der Film geliefert. Realitätsnähe erwarte ich gar nicht, denn da würde er auf der gesamten Ebene versagen.
Unterhaltungstechnisch war es bei Marvel eher im schwächeren Bereich angesiedelt aber durchaus noch sehenswert.
Bitte Eintragen [Forum]
Kommentar von pufmps  20.02.2018 10:15 Uhr
Mädchen mit Gewalt
http://www.imdb.com/title/tt0066116/

Brandstifter
http://www.imdb.com/title/tt0064108/
Danke
Mollys Game - Alles auf eine Karte  (2017)
Kommentar von Gynther  20.02.2018 09:23 Uhr
Sehr detailliert aufbereitete Geschichte der Molly Bloom, zum größten Teil sachlich und biografisch. Das Interessante und gut gespielte Zusammenspiel von Molly mit ihrem Vater und ihrem Anwalt hält dabei die Geschichte am leben.
Winchester - Das Haus der Verdammten  (2018)
Kommentar von SofieWalden  20.02.2018 04:43 Uhr
Helen Mirren passt so gar nicht in diesen Film, macht die Geschichte noch schlechter.
Bitte Eintragen [Forum]
Kommentar von pufmps  19.02.2018 23:23 Uhr
The Orville
http://www.imdb.com/title/tt5691552/
Danke
Hadi Be Oglum  (2018)
Kommentar von WinstonSmith  18.02.2018 19:47 Uhr
Dieser Film, mit seiner Menschlichkeit, und seiner hohen (tränenreichen) Emotionalität war nicht nur angenehm und unterhaltsam auf Grund der durchweg sympathischen Darsteller, sondern auch wegen der sehr schönen Kulissen der türkischen Hafenstadt und Meereslandschaft.
Auch wenn es eine recht ernsthafte Geschichte um den alleinerziehenden Vater eines autistischen Kindes ist, und sowohl er, als auch die Umwelt, mit der Situation auch nach Jahren nicht fertig werden, so bietet der Film doch auch genug Leichtigkeit und besonders Lebensfreude, so dass man sich als Zuschauer nicht ausschließlich mit dieser besonderen Thematik befassen muss, sondern sich auch einfach vom Charme des Hauptdarstellers und der Ästhetik der Urlaubsgegend unterhalten lassen darf.
Bestimmt ist die Darstellung von Autismus für einen Kinderdarsteller wie hier eine besondere Herausforderung, die ich auch zu würdigen weiß, und doch muss ich sagen, dass ich dieses schon authentischer gesehen habe, z. B. im Film "Das Mercury Puzzle".
Dieser kleine Kritikpunkt tut dem Ganzen aber keinen Abbruch, und es ist einfach ein Film den man rundum genießen kann.
Black Panther  (2018)
Kommentar von WinstonSmith  18.02.2018 19:46 Uhr
Sei es der letzte Star Wars, oder Pacific Rim 2, schon seit einiger Zeit werden in großen Hollywood Produktionen die Hauptrollen mit farbigen Schauspielern besetzt, und auch in den etwas kleineren Filmen wird peinlich genau darauf geachtet (besonders wenn es Disney ist), dass zumindest die zweite Hauptrolle farbig ist (die dritte wäre dann latino oder asiatisch). Daran sieht man welche Früchte die jahrelange Lobbyarbeit, die ewigen Proteste, und das endlose Rumgezeter der Interessenvertreter von "Black Lives Matter" etc. nun tragen.
Mit "Black Panther" erleben wir nun den nächsten Meilenstein den diese Gruppen erreicht haben, ein Blockbuster-Film, eine große Comicverfilmung, die (fast) ausschließlich mit farbigen Darstellern daherkommt, und die punktgenau dann erscheint, wenn in den USA der "Black History Month" begangen wird. Nicht das sich durch diesen "Erfolg" die Forderungen mindern werden.
Technisch Betrachtet ist "Black Panther" zwar eine Marvel Comic Verfilmung, doch mit Superheldentum hat der Film wirklich nur am Rande zu tun, und allein von daher ist er eine große Enttäuschung. Statt toller Action, oder das Retten der Welt, zeigt dieser Streifen 130 Minuten lang lächerliche und öde Stammesrituale, so wie man sie in jeder Doku über Schwarzafrika sehen kann. Buntes archaisches Verhalten, das in erster Linie aus rituellem Rumhüpfen und Gewalt besteht, gepaart mit Überheblichkeit, enormer Arroganz, und historischen Lügenmärchen.
Aber um die unendlich schlechte Handlung geht es auch gar nicht bei diesem Film, wie auch ganz deutlich aus der Vorberichterstattung zu erkennen ist, bei diesem Film geht es um das weltpolitische und gesellschaftliche Statement. Dieses Statement fällt sehr deutlich aus, und sollte auch wahrgenommen werden. Aber nicht, das ich in irgendeiner Form dazu raten könnte sich diesen grottentief schlechten Film anzuschauen.
Kayhan  (2018)
Kommentar von WinstonSmith  18.02.2018 19:46 Uhr
Eine sehr unsympathische Hauptfigur, und ein komplett unlustiger Hauptdarsteller, in eine "Komödie", die darauf beruht, das dieser "Held" Rache nimmt an seinen Ex-Mitschülern, weil diese im Jahrbuch schlecht über ihn geredet haben. Das Lustige soll nun dadurch entstehen, dass diese Figur ein wahrer Trottel ist, ein Kind gebliebener Erwachsener, der darüber hinaus in Baseballbekleidung und Sprache dem Amerikanismus frönt. Leider funktioniert das überhaupt nicht. Die erwähnten "Racheakte" werden zwar als tollpatschiger Slapstick inszeniert, doch um lustig zu sein, herrscht einfach zu viel Aggression und Geschrei in dem Film. Und angeschrien wird sich im Grunde die ganze Zeit. Sicher, bei dem vielen Blödsinn, den "Kayhan" verzapft, kann er einem ab und zu ein Grinsen entlocken, und es mag sein, das mir auf Grund der Sprachbarriere ein paar "Witze" entgangen sind, doch auch die türkisch Sprechenden Zuschauer im Saal haben nur sehr verhalten gelacht, und es wurde auch der Saal verlassen. Ich jedenfalls frage mich, wie man solch einer Figur einen Spielfilm widmen kann, und bin dann auch enttäuscht bis genervt davon gewesen.
Bitte Eintragen [Forum]
Kommentar von c-schroed  18.02.2018 13:45 Uhr
Bitte "Detective Chinatown 2" (IMDB: http://www.imdb.com/title/tt7752454/) hinzufügen. Dankeschön!
Kommentar von SirWiwell  18.02.18 13:17 Uhr
Bitte einen weiteren Netflix Film und Serie eintragen:

When We First Met
http://m.imdb.com/title/tt5783956

Everything sucks
http://m.imdb.com/title/tt7078710/
Kommentar von KodyMonstah  18.02.18 12:10 Uhr
Es ist Berlinale-Zeit!

Black 47 (2018):
http://m.imdb.com/title/tt3208026/?ref=m_nv_sr_1

Damsel (2018):
http://m.imdb.com/title/tt5881528/?ref=m_nv_sr_1

Don't Worry, He Won't Get Far on Foot (2018):
http://m.imdb.com/title/tt6288124/?ref=m_nv_sr_2

Vielen Dank!
Kommentar von Cabal  18.02.18 01:58 Uhr
Bitte eintragen:

Sweet Sixteen - Blutiges Inferno
http://www.imdb.com/title/tt0083146/
https://ssl.ofdb.de/film/17975,Sweet-Sixteen---Blutiges-Inferno
Kommentar von SirWiwell  17.02.18 18:23 Uhr
Bitte eintragen:

Unersetzlich (Irreplaceable You) / Netflix
http://m.imdb.com/title/tt6119856/
Kommentar von mamaotoschi  17.02.18 16:50 Uhr
Everything Sucks!
http://www.imdb.com/title/tt7078710/?ref_=nv_sr_1
|<  -125  -25  -5  vorherige  Seite 251 von 4004  nächste  +5  +25  +125  >|

Anfragedauer: 0.116724 sek.