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Neue Filmkommentare
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Ein Tag wie im Videospiel  (2015)
Kommentar von KeyzerSoze  05.04.2020 21:46 Uhr
Ich bin tatsächlich in die Falle getappt, die Regisseur Sion Sono auf so clevere Art und Weise ausgelegt hat. Was auf den ersten Blick nach einem seichten Trash-Splatter-Feuerwerk aussieht, entpuppt sich unterm Strich als ein vielschichtiges, feministisches Plädoyer, verpackt in einen mit Metaphern gefüllten Film, in dem sexualisierte Frauen versuchen dem Tod von der Schippe zu springen, der ihnen scheinbar von allen Seiten der Gesellschaft droht. Präsentiert ist dies, wie eingangs erwähnt, in Form eines trashigen Splatterfests, in dem die Körperteile reihenweise abgetrennt werden, schlecht animiertes CGI-Blut in Strömen fließt und sich dieses Szenario immer und immer wieder wiederholt, während der Zuschauer mit den Hauptfiguren miträseln darf, was denn nun eigentlich hinter dem Ganzen steckt. Zugegeben hätte es der Film nicht unbedingt nötig gehabt, die Auflösung mit dem Holzhammer zu präsentieren, aber das tut dem Gelingen des Filmes keinen großen Abbruch. In meinen Augen ist Sion Sono momentan wohl einer der interessantesten Regisseure unserer Zeit. Er hat ein Output von mehreren Filmen pro Jahr und dennoch schafft er es, dass jeder seiner Filme ein Erlebnis ist und sich einzigartig anfühlt. Ich weiß nicht, ob ich bisher einfach nur Glück bei der Filmauswahl seiner Werke hatte, aber, mit Ausnahme von Suicide Circle, konnte mich bislang jeder seiner Filme auf seine eigene Art begeistern. Vorläufig erst einmal "nur" 7 Punkte; könnte aber gut sein, dass es bei einer Zweitsichtung, mit dem Wissen um die Auflösung, vielleicht noch mal etwas nach oben gehen wird.
Mein Name ist Somebody - Zwei Fäuste kehren zurück  (2018)
Kommentar von KeyzerSoze  05.04.2020 21:40 Uhr
Die sympathischen Hauptfiguren können leider nicht über ein banales, symbolüberladenes Drehbuch hinwegtrösten, das wenig zu erzählen hat, mit merkwürdigem Pacing und ohne roten Faden, Szene an Szene klatscht und sich tonal meist innerhalb von Sekunden um 180 dreht. Am Merkwürdigsten war noch, dass die an sich sehr ruhige und nachdenkliche Hauptfigur plötzlich in einen Barfight gerät und Hill auf einmal, nur für diese eine Szene, One-Liner wie in den 70ern von sich gibt.
Zwei Fäuste für Miami  (1996)
Kommentar von KeyzerSoze  05.04.2020 21:39 Uhr
Antonio Margheritis finaler Film ist ein belangloser, stümperhafter Krimi, der ein wenig an eine virtuelle Version von Ghost erinnert. Manchmal witzig, wie beim Einsatz von Spielzeugautos bei Verfolgungsjagden, vor allen Dingen aber durch WTF Momente, in denen sich Terence Hill beispielsweise mit virtuellen Dinosauriern prügeln darf. Zu großen Teilen ist das Ganze aber vor allen Dingen langweilig. Leider harmonieren, trotz gewohnter Spielfreude von Hill, die beiden Hauptdarsteller auch nicht wirklich.
Star Wars: Episode IX - Der Aufstieg Skywalkers  (2019)
Kommentar von KeyzerSoze  05.04.2020 21:39 Uhr
Wow, was für ein faules Drehbuch. Die vielversprechenden Ansätze aus Last Jedi werden komplett ignoriert. Alles hat null Konsequenzen, Ren ist und bleibt ne Pflaume, die man nicht ernst nehmen kann und die interessanteste Figur der neuen Trilogie hat vielleicht gerade einmal 2 Minuten Screentime. Reys Vergangenheit und der Bösewicht dieser Episode sind ein Witz und selbst die Action ist beliebig und sah noch nicht einmal besonders gut aus. Nicht ein Set Piece fühlte sich frisch oder gar gut choreografiert an und selbst der im Superheldenfilm zum Standard gewordene Skybeam hat seinen Einzug gefunden. Der Humor zündet ebenfalls überhaupt nicht und die Laufzeit fühlte sich wie nie enden wollende fünf Stunden an. Dazu noch eine Handvoll unfreiwillig komischer Facepalm Momente und ich bin am Ende unschlüssig ob nun Attack of the Clones oder dieser Film der schlechteste Teil der Star Wars Saga ist.
Rambo V: Last Blood  (2019)
Kommentar von KeyzerSoze  05.04.2020 21:38 Uhr
Fühlte sich wie eine kompromisslose Variante von Taken an. Endlich wieder runtergebrochen auf einen kleinen persönlichen Raum, muss John J. Rambo nicht die Welt, sondern seine entführte Ziehtochter retten. Das kommt Stallone entgegen, ist er doch sowieso in ruhigen, emotionalen Momenten am Stärksten. Inhaltlich haut einen das sicherlich nicht vom Hocker, jedoch funktioniert die Geschichte, dank gelungener Chataktereinführung, auf emotionaler Ebene hervorragend, so dass ich tatsächlich zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder feuchte Augen bei einem Film bekommen habe. Zudem mochte ich die wenigen, jedoch umso härteren Actionszenen, auch wenn in meinen Augen das Finale ein wenig zu schnell sein Ende fand. Unterm Strich hätte der Film sicherlich nicht das Rambokostüm gebraucht und ebenso funktioniert, wenn Slys Charakter John Doe heißen würde, aber das tut diesem kurzweiligen Rachethriller keinen Abbruch.
Ein letzter Job  (2018)
Kommentar von mountie  04.04.2020 23:56 Uhr
SPOILERWARNUNG; WEIL ICH VIEL AUF DIE HANDLUNG EINGEHE
Wer bei "Ein letzter Job" ein Heist-Movie im Stile von Ocean`s 11 erwartet, bei der eine rüstige Altgangster-Rentner-Truppe nochmal zum letzten Coup ausholt, der wird doch herbe enttäuscht werden. Denn dieser Film, über einen tatsächlich passierten Raubüberfall, zeigt nur den eigentlichen Verlauf der Straftat, und wie die Truppe im Nachhinein durch gegenseitiges Misstrauen und Missgunst auseinanderfällt.
Dabei erzählt der Film das Ganze ohne jeglichen Spannungsbogen. Keine Beinahe-Katastrophen, keine interessante Ermittlung der Polizei, keine aufregende Festnahme am Ende. Auch zu erwartende Kabbeleien innerhalb der Truppe gibt es eigentlich nicht, da man hier nicht hinter dem Berg hält, das es sich hier um richtige Verbrecher, ohne jegliche Ganoven-Ehre untereinander, handelt. Hier wäre ein eher dokumentarischer Stil konsequenter gewesen, doch so bekommt man einen Hybrid, der jeweils den schlechteren Teil des jeweiligen Genres übernimmt.
"Ein letzter Job" ist spannungsarmes Krimi-Kino, das besser als Dokumentation aufgehoben wäre, da die Story und die Figuren, so wie sie im Film dargestellt werden, so gut wie keinerlei Unterhaltungswert für mich besaßen. Für einen Film mit unspannender Geschichte, und unsympathischen Figuren, kann ich somit keinerlei Empfehlung aussprechen. Nicht sehenswert für mich...
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Kommentar von Cabal  03.04.2020 19:26 Uhr
Bitte eintragen:

Dead Eyes
https://www.imdb.com/title/tt0096932/
https://ssl.ofdb.de/film/910,Dead-Eyes

Cannibal Campout
https://www.imdb.com/title/tt0125031/
https://ssl.ofdb.de/film/10482,Cannibal-Campout

Psycho Cop
https://www.imdb.com/title/tt0095922/
https://ssl.ofdb.de/film/9768,Mad-Cop

Psycho Cop returns
https://www.imdb.com/title/tt0107894/
https://ssl.ofdb.de/film/2470,Psycho-Cop-2

Panik
https://www.imdb.com/title/tt0075035/
https://ssl.ofdb.de/film/2465,Panik

Maya
https://www.imdb.com/title/tt0157981/
https://ssl.ofdb.de/film/5428,Maya
Gamera gegen Gaos - Frankensteins Kampf der Ungeheuer  (1967)
Kommentar von Gnislew  03.04.2020 16:29 Uhr
Gamera ist wieder da. Nachdem er versucht hat Tokyo in Schutt und Asche zu legen und sich mit Barugon geprügelt hat, ist Gaos nun sein Gegner im dritten Film. Gaos hat dabei erstaunlich gutes Kreaturendesign erfahren und auch, wenn die Geschichte dieser Gamera-Installation sehr dünn ist, macht der Film irgendwie doch Spaß. Dies liegt vor allem daran, dass es recht viele Kampfszenen zwischen den Giganten gibt und man als Zuschauer mit Gamera sympathsiert. Dennoch ist Gamera gegen Gaos – Frankensteins Kampf der Ungeheuer schwächer als seine beiden Vorgängerfilme, da eben die Geschichte deutlich schwächer ist und einem die menschlichen Schauspieler relativ egal sind.
Schtonk!  (1992)
Kommentar von Gnislew  03.04.2020 16:18 Uhr
Endlich habe ich diesen Klassiker des deutschen Films nachgeholt. Im Grunde ist die Geschichte um die gefälschten Tagebücher unterhaltsam und dadurch, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht wird das Ganze sogar noch etwas witziger als es eigentlich ist. Leider macht der Film aber auch vieles falsch. Statt sich auf die Fälschergeschichte zu konzentrieren, rückt er für mich zu sehr Nazisympathisanten in den Mittelpunkt und versucht eher die Altnazis durch den Kakao zu ziehen, statt sich den Hitlertagebüchern zu widmen. Für einmal schauen, aber auch heute noch okay.
Schweinskopf al dente  (2016)
Kommentar von Gnislew  03.04.2020 16:04 Uhr
Eberhofers dritter Filmfall. Ein entflohener Psychokiller und Probleme in der Liebe sind diesmal Eberhofers Sorgen und wieder gelingt es dem Ensemble und Ed Herzog wundebares Krimikino zu erschaffen. Herrlich schräg, immer haarscharf an der Grenze des guten Geschmacks und einfach nur gelungen pointiert kann man jede Minute dieser bayrischen Krimikost genießen und lernt dabei natürlich auch wieder etwas über die bayrische Kochkunst. Und Achtung: Nach diesem Film seht ihr Sexualverkehr mit anderen Augen.
Stockmann
Kommentar von Gnislew  03.04.2020 15:34 Uhr
Ein Stock der lebt. Das ist Stockmann. Durch unglückliche Zufälle wird er von seiner Familie getrennt und will eigentlich nur wieder nach Hause. Schade, dass diese Verfilmung eines Buchs der Grüffelo-Schöpfer seine Längen hat und die Geschichte sehr gestreckt wirkt. Die Idee ist schön, der Film aber leider zu lang. Da gibt es deutlich schönere Verfilmungen aus der Feder der Grüffelo-Schöpfer.
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Kommentar von pufmps  03.04.2020 14:14 Uhr
Mädchenfalle
https://www.imdb.com/title/tt0050329/
Danke
Die unendliche Geschichte 2  (1990)
Kommentar von mountie  03.04.2020 00:56 Uhr
Diese Hollywood-Fortsetzung des deutschen Fantasy-Klassikers erzählt eigentlich die zweite Hälfte der originalen Buchvorlage, und sollte somit eine ähnlich gute Geschichte erzählen, wie noch sein 6 Jahre älterer Vorgänger. Doch was vielleicht im Buch homogen und schlüssig wirkt, könnte in den Film-Umsetzungen nicht weiter voneinander entfernt sein.
In Teil 2 der Unendlichen Geschichte bekommen wir mit Jonathan Brandis einen Bastian, der sehr mit Overacting kämpft, eine Story die einen innovationslosen Fantasy-Einheitsbrei erzählt, und Effekte die scheinbar im Jahre 1984 stehengeblieben waren, und das alles trotz größerem Budget, Studio und Effekte-Erfahrung.
Der zweite Film zur Unendlichen Geschichte ist ein Paradebeispiel für lieblose Fortsetzungen, von zuvor unbeteiligten Produktionsstudios, die einfach nur ein Trademark ausquetschen wollen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was genau den Charme und damit den Publikumserfolg, sprich den Gewinn an den Kinokassen, ausgemacht hat.
Hier wird somit keiner so richtig zufrieden gestellt: Fans des Originals, Liebhaber des Genres, Kinder von 6-12, all die Zielgruppen, die sich angesprochen fühlen sollten, haben anderswo alles schon mal besser, mitreißender und unterhaltsamer gesehen. Im Jahre 1984 wäre es noch eine aufpoliertere Fortsetzung ohne Seele gewesen, so aber ist es einfach nur Fantasy-Müll, der auf keiner Ebene mehr funktioniert und den sich kein Mensch mehr antun sollte...
Once Upon a Time in Hollywood  (2019)
Kommentar von Gnislew  02.04.2020 16:38 Uhr
Es wird viel geredet im neuestes Quentin Tarantino Film. Und das ist gut so! Ich liebe es einfach wenn sich die Charaktere in einem Film von Tarantino über scheinbare Banalitäten reden, man aber gleichzeitig mehr und mehr über die Figuren erfährt und sich die Story so nach und nach zum Höhepunkt hochschaukelt. Mit Once upon a time…in Hollywood beweist Tarantino wieder einmal, dass er es versteht Geschichten mit packenden Charakteren zu erzählen. Sicher, Pulp Fiction und Reservoir Dogs sind für mich immer noch seine besten Werke, doch Tarantinos Blick auf ein Hollywood vergangener Tage ist gelungenen Erzählkino in Reinkultur.
Jumanji: Willkommen im Dschungel  (2017)
Kommentar von Gnislew  02.04.2020 16:16 Uhr
1995 war Jumanji noch ein Brettspiel. 22 Jahre später ist Jumanji ein Modul für einen Atari VCS und die neuen Spieler werden in die Spielwelt hineingesaugt und sind Teil eines Videospiels. Klar, die Story von Jumanji: Willkommen im Dschungel ist nicht gerade komplex, doch durch die gute Besetzung bei der Dwayne Johnson, Jack Black, Kevin Hart und Karen Gilan die ins Spiel gezogenen Charaktere verkörpern und die temporeiche Inszenierung ist Jumanji: Willkommen im Dschungel ein Film der unterhält. Einfache Kost die Spaß macht.
Zogg  (2018)
Kommentar von Gnislew  02.04.2020 16:02 Uhr
Die Schöpfer vom Grüffelo haben noch viele andere Bücher geschrieben. Unter anderem Zog, welches wie der Grüffelo eine Verfilmung bekommen hat. Die Geschichte vom Drachen Zog, der unbedingt einen goldenen Stern gewinnen möchte ist wunderschön inszeniert und ich habe wirklich Spaß daran gehabt mit Zog mitzufiebern, auch wenn es ein Kinderfilm ist.
Lola rennt  (1998)
Kommentar von Achim  02.04.2020 11:19 Uhr
Einer der besten Deutschen Filme der letzten 3 Jahrzehnte und klar des beste Film von Tom Tykwer. Leider kam später von Ihm, bis the International auch nicht mehr Gute Filme hinzu, wobei Cloud Atlas der Tiefpunkt war meiner Meinung nach.
Aber Lola Rent kann man immer wieder ansehen. Sehenswert.
Mrs. Doubtfire  (1993)
Kommentar von Achim  02.04.2020 11:14 Uhr
Einer der besten Filme von Chris Columbus mit einem hervorragenden Hauptdarsteller Robin William, der leider schon verstorben ist. Kann man sich immer wieder anschauen, trotzdem verliert der Film nicht an Charm und Klasse.
Im Körper des Feindes: Face/Off  (1997)
Kommentar von Achim  02.04.2020 11:10 Uhr
Habe den Film nach über 20 Jahren im Kino nochmal als DVD gesehen. Er überzeugt auch jetzt noch mit der rasanten Geschichte und den auch heute noch guten Aktionscenen, für die der Regisseur John Woo bekannt ist. Auch die beiden Hauptdarsteller überzeugen auf der ganzen Linie, wobei mir Nicolas Cage eine wenig mehr gefallen hat. In Zeiten wie Diesen kann man sich solch einen Film gerne nochmal ansehen und für Nichtkenner ist er ein absoluter must-see-Film.
Bumblebee  (2018)
Kommentar von Colonel  02.04.2020 10:53 Uhr
Nachdem sich die Transformers Reihe nach dem 2ten Teil zusehends auf dem absteigenden Ast befand und mit ihrer Bombastaction nur noch Argumente für heranwachsende 12 Jährige lieferte, um die Kinosäle zu füllen, beweist Bumblebee, dass noch mehr als Explosionen, Verfolgungsjagden oder hölzerne Sprüche hinter den Transformers stecken kann. Mit einer bemühten Geschichte und einer emotionalen Mensch-Transformers Beziehung, schafft man es bei Bumblebee etwas weg von der Effekthascherei, hinein ins bunte Popcornkino, das auf diesem Wege mehr Unterhaltung versprüht als es die letzten 3 Transformers Teile geschafft haben. Auch hier liegt man nicht mit allem richtig, so erweist sich der Cast als nicht ganz Blockbuster-fähig und auch hier bleiben überschießende Actionsequenzen natürlich nicht aus. Dennoch ist dies ein kompromissvoller Versuch, dem Transformers Film Universum wieder etwas Beachtung zu verschaffen und ist eine Sichtung allemal wert.
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Anfragedauer: 0.140621 sek.