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Neue Filmkommentare
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Love, Simon  (2018)
(NEU)  Kommentar von mountie  03.08.2021 02:18 Uhr
SPOILER
"Love, Simon" mag als eine Feel-Good-Dramödie angelegt sein, aber am Ende versaut sich Hollywood hier wiedermal seine Aussage mit einem komplett überzuckertem RomCom-Ende.
Es mag ja gut und schön sein; eine leichte Love Story vor dem Hintergrund des Coming-Outs eines US-Schülers kurz vor seinem Schulabschluß; zeigen zu wollen. Dafür fand man auch ein richtig sympathisches Cast mit einem tollen Hauptdarsteller der sowohl die liebevollen, wie auch die dramatischen Passagen gut meisterte. Man muß auch nicht jedem Film über die Findung seiner Sexualität zu einer brutalen, aufreibenden Tour de Force stilisieren, bei dem jeder Jugendliche mit homosexuellen Neigungen sofort die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, was für Grausamkeiten ihn in der Welt erwarten, sollte er/sie es auch nur wagen sich zu outen.
Doch "Love, Simon" geht hier wirklich ins andere Extrem. Er erstellt eine Situation, die idealer nicht sein könnte. Man fragt sich wirklich warum Simon nicht schon viel früher den Mut für sein Geständnis aufbrachte, bei solch einem liberalen, verständnisvollen und harmlosen Umfeld. Komödie/Love Story schön und gut, aber hierin befand sich absolut kein Konfliktpotenzial.
Wer den Film als eine Art Hoffnungsschimmer für liberales Denken sehen will, oder wer gerne auf seichte Problemlösungen wie im RomCom-Genre steht, der kann sich mit Simons Love Story abfinden. Doch solch ein "Perfekte-Welt-Ende" war mir persönlich too much. Hier hätte einfach ein bißchen mehr Drama, Verlust oder Überwindung in die Geschichte gemußt, damit die Message "Be Yourself" einfach mehr Gewicht bekommt. Unterhaltsam, aber letztendlich zu seicht und mit zu wenig Tiefe...
Dream Horse  (2020)
Kommentar von DieKleineFrau_  02.08.2021 09:08 Uhr
Jan geht auf die 50 zu, arbeitet tagsüber in einem Megastore und Nachts in einer Bar und ist unzufrieden mit ihrem Leben. Als sie eines Tages ein Gespräch über Pferdezüchtung mitbekommt beschließt sie ein Pferd zu kaufen, es befruchten zu lassen und dann das Ergebnis zu Rennen zu schicken. Da sie selbst nicht viel Geld hat bildet sie ein Syndikat aus „ulkigen“ Dorfbewohnern und zusammen wollen sie dem Pferd Dream Alliance und vor allem sich selbst zum Ruhm verhelfen.

Dieser Film will so dringend rührselig, herzerwärmend, dramatisch und doch feel good witzig sein.
Es ist ja alles schön und gut wenn man nicht zufrieden ist mit seinem Leben aber muss man wirklich andere damit nerven? Nachdem sie sich zum ersten Mal wirklich erfüllt sieht macht sie ihrem Mann Vorwürfe warum er „aufgegeben“ hat… Ernsthaft? Liebe deinen Partner wie er ist oder lass es… meine Meinung. Und da hört es auch nicht auf, Jan ist scheinbar echt der Meinung du bist was du vorzuweisen hast und fragt in einer Szene alle Leute die dem Syndikat zugehören was sie denn waren bevor sie ein Rennpferd hatten. Auch ihren Vater will sie damit unbedingt beeindrucken, auch wenn er zu allen in diesem Film unfreundlich und herablassend ist, aber hey, Familie halt. Ich habe generell nicht verstanden was eigentlich Jans Problem ist, ich fand sie hat ein tolles Haus mit haufenweisen Tieren und einem Garten, einen Mann der nicht viel macht, er hat ne Krankheit btw, aber wenn sie etwas vorschlägt sofort dabei ist, sein ganzes Erspartes opfert und sie durchgehend unterstützt. Kinder haben sie auch noch aber die sind wohl nicht so wichtig und finden kaum Erwähnung außer dass das erste Kind der Mama das Leben versaut hat. Am schlimmsten fand ich allerdings Jans Umgang mit dem Pferd und generell anderen Lebewesen. Sie tut so als wärs ihr Baby und schickt es dann fort um trainiert und zum Rennpferd gedrillt zu werden und wenn du als Pferd nichts mehr einbringst wirst du halt erschossen. Das weiß man doch vorher und sie nimmt das in Kauf und scheißt dann rum wenn es nach einem Unfall wieder laufen soll. In dem Moment kämpft ihr Mann, was sie sich so sehr gewünscht hat, allerdings gegen sie was so nicht gedacht war. Und omg diese Szene in der er sowas sagt wie wenn das Pferd jetzt da wäre würde es sagen es will rennen, es steckt ihm im Blut… Ganz genau, Tiere wollen von uns ihr ganzes Leben lang für unsere Zwecke benutzt und gequält werden, mit Sicherheit. Schlimm genug das es noch akzeptiert ist Pferderennen stattfinden zu lassen, muss man wirklich einen Film darüber machen? Ich hätte mir das lieber erspart während die Reaktionen der anderen Kinobesucher positiver auf mich wirkten.
Abbott und Costello treffen Frankenstein  (1948)
Kommentar von mountie  02.08.2021 01:09 Uhr
Das, vornehmlich in den USA der 40er und 50er bekannte, Komiker-Duo Bud Abbott und Lou Costello in einer ziemlich witzigen Comedy-Hommage an die klassischen Universal-Monsterfilme.
Ein, meines Wissens nach, recht einmalige Sache gelang hier, indem man ernsthafte Horror-Filme mit fast all ihren Original-Darstellern, in einem Slapstick-Comedy-Film unterbrachte. Dabei sind das Comedy-Duo Abbott und Costello nicht auf die reinen körperlichen Gags einer solchen Komödie beschränkt, sondern liefern sogar den einen oder anderen richtig witzigen Dialog. Kern des Ganzen bleibt aber der Slapstick-Humor. Hier bekommt der Zuschauer nicht ganz das Niveau einer Laurel-und-Hardy-Produktion geboten, erfreut sich aber trotzdem an dem altbewährten klassischen Hollywood-Prinzip einer harmlosen Komödie. Sehr schön das sich dabei solch bekannte Genre-Darsteller wie Bela Lugosi und Lon Chaney nicht zu schade waren ihre alteingesessenen Rollen auch in einer eher leichten Version wieder aufleben zu lassen.
"Abbott und Costello treffen Frankenstein" ist klassische Hollywood-Slapstick in Reinkultur. Wer mit Dick-&-Doof-Filmchen aufgewachsen ist, der kann mit diesem Film des Comedy-Duos eine adäquate Wissenslücke füllen. Nicht ganz so wild und anarchisch wie die bekanntere Konkurrenz, kann man, als Liebhaber von Hollywood-Komödien der Golden Ära des Films, absolut seinen Spaß haben. Ich kann ihn bedenkenlos empfehlen...
Fast & Furious 9  (2021)
Kommentar von latschenraser  02.08.2021 00:37 Uhr
Es wird immer abgedrehter, ist aber immer noch kurzweilig. Figuren die neu eingeführt werden, wurden einfach in die Story hinzugefügt, als gäbe es sie schon immer. Mit diesem Rezept, kann es wahrscheinlich immer weiter so gehen.
Home  (2020)
Kommentar von Meterfünf  01.08.2021 07:06 Uhr
Sorry, der Film ist rührend, bewegend aber für mich UNGLAUBWÜRDIG.
Das fängt schon mit dem Alter der Darsteller an, nach 17 Jahren Knast.
Der Hauptdarsteller ist ausserdem zu glatt und nett.
Es wird auch leider nie erklärt, wie bzw warum es zu dem Mord kam.
Kommentar von Meterfünf  01.08.21 07:06 Uhr

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Kommentar von ScreamAimFire  31.07.2021 15:49 Uhr
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The Last Mercenary

https://www.imdb.com/title/tt12808182/?ref_=nv_sr_srsg_0

Danke :)
Hillbilly Elegy  (2020)
Kommentar von mountie  31.07.2021 11:28 Uhr
Diese eine kleine Schwäche dieses biografischen Dramas, ist allerdings auch seine größte Stärke!
Ich erkläre mich: "Hillbilly-Elegie" ist die Verfilmung des autobiografischen Romans von J.D. Vance, der darin sein sehr familiär geprägtes Leben, und speziell seine Jugend mit einer überforderten, cholerischen, und unzurechnungsfähigen Mutter beschreibt. Hier hätten wir auch schon die erwähnte kleine Schwäche der Geschichte. Sie ist nämlich nicht besonders spektakulär. Gefühlt befindet sich Klein-J.D. zwar in einer Extrem-Situation, ist es aber in Wirklichkeit nicht. Denn besonders in den USA, wo Familienwerte oft über Vernunft gestellt werden, sind solche Familiengeschichten, in Teilen, keine extreme Seltenheit.
Doch was Regisseur Ron Howard, Autorin Vanessa Taylor, und die Darstellerriege aus dem Stoff gemacht haben, ist dann doch sehr mitreißend, melancholisch und mitfühlend. Hier gibt es zwar keinen herrausragenden Höhepunkt, auf den die Story zusteuert, aber die Zusammenstellung der einzelnen Ereignisse, die immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin- und herspringen, hält das Interesse an der Geschichte am Leben.
"Hillbilly-Elegie" ist wahrlich die Definiton des Wortes: "Der Ausdruck Elegie oder Klagegedicht bezeichnet ein oft in Distichen verfasstes Gedicht, das nach heutigem Verständnis meist traurige, klagende Themen zum Inhalt hat." Dies fasst einen Film sehr gut zusammen, der einfach versucht ein schwieriges Thema in einer poetischen, aber wehklagenden, Form darzubringen. Liebhaber von Dramen mit weltlichen, aber schwierigen Themen greifen bedenkenlos zu...
The Green Knight  (2020)
Kommentar von Berlinoise  31.07.2021 10:03 Uhr
Wow, es gibt sie noch und immer mal wieder, die echten Kino-Überraschungen, in die man ohne konkrete Erwartungen hineingeht und die einen dann auf eine unerwartete Reise mitnehmen.

Der so gar nicht englisch aussehende Dev Patel spielt in einem Film, der irgendwie mit König Artus zu tun hat, mehr wusste ich im Vorfeld nicht und war eher skeptisch, was mich da erwarten würde.

Bekommen habe ich ein im positiven Sinne irgendwie leicht "altmodisch" anmutendes, sehr fantasievolles, wendungsreiches, angenehm düsteres und überraschend vielschichtiges Fantasy-Märchen mit schönen Bildern und vielen wundersamen Gestalten, denen der Held auf einer abenteuerlichen Reise begegnet.

Erstaunlich und schade, dass der Film wenig beworben und gezeigt wird.
Von mir eine klare Empfehlung für Freunde düsterer Märchen für Erwachsene.
Buddy Games  (2019)
Kommentar von moelli99  30.07.2021 21:22 Uhr
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Sinnfreie Handlung ohne Humor. Jedem Besucher im Saal ist wohl das Lachen im Hals stecken geblieben, weil es nichts zu lachen gab. Verschwendetes Eintrittsgeld
Old  (2021)
Kommentar von Berlinoise  30.07.2021 19:43 Uhr
Mit "The Sixth Sense" legte M Night Shyamalan einen fulminanten Durchbruch hin - und legte damit die Messlatte für weitere Filme sehr hoch.
Das alleine machte es schon schwierig, künftig nicht zu enttäuschen.
Dazu kam, dass er seitdem kaum versucht hat, mal etwas ganz anderes zu machen, sondern immer beharrlich auf das setzte, was einmal erfolgreich war:
Eine mehr oder weniger spannende Geschichte, handwerklich immer solide umgesetzt, aber immer focussiert auf das One-Trick-Pony, den alles entscheidenden erklärenden Schlusstwist.

Darin unterscheidet sich leider auch "Old" nicht.
Wer den Trailer kennt, weiß, worum es geht.
Die "Spannung", obwohl durchaus vorhanden, beschränkt sich also lediglich auf die Details und das Warten auf die unvermeidliche Auflösung, wobei letztere irgendwann abzusehen ist.

Zusammengefasst kann man nur sagen:
Ein Shyamalan wie alle anderen, mit den bekannten Stärken, aber auch mit dem bei ihm ewig gleichbleibenden Aufbau der Geschichte.
Gut gemacht, leidlich spannend, aber mehr auch nicht.
Buddy Games  (2019)
Kommentar von Berlinoise  30.07.2021 09:27 Uhr
Einfach unterirdisch unwitzig und zum Fremdschämen.
Als Sneak-Fan muss man auch durch sowas etwa einmal im Jahr durch, sonst dringende Empfehlung: Finger weg!
Promising Young Woman  (2020)
Kommentar von snowpoet  29.07.2021 09:02 Uhr
Was für ein geiler Film! Ich habe die letzten Sneak-Wochen immer auf diesen Film gehofft. Die Erwartungen waren groß, sie wurden übertroffen. Angefangen bei der Musikwahl über die hervorragende schauspielerische Leistung von Carey Mulligan bis hin zum (un)erwarteten PlotTwist (es musste kommen, aber ich wollte es nicht wahrhaben). Ein heikles Thema wird ausnahmsweise mal respektvoll aufgearbeitet. Komödie, Thriller, Drama, Romanze,... Dieser Film hat alles, ich habe jede Sekunde genossen! 10/10
Gregs Tagebuch 2: Gibt's Probleme?  (2011)
Kommentar von mountie  28.07.2021 23:52 Uhr
Der zweite Teil von Gregs Tagebuch profitiert unglaublich davon, das Hauptfigur Greg sich nun nicht mehr wie ein Arschloch-Kind aufführt, sondern sich eine richtig unterhaltsame Beziehung zwischen ihm und seinem großen Bruder Rodrick entwickelt.
Gerade dieses Zusammenspiel zwischen den Figuren und deren Darsteller machen den Film diesmal richtig unterhaltsam. Zwar befinden sich die Gags und Peinlichkeiten immer noch auf einem Niveau für frühe Teenager, aber das soll ja auch die angepeilte Zielgruppe sein. Also alles richtig gemacht. Für erwachsene Zuschauer bewegt sich das Ganze zwar erneut auf eher seichtem Niveau, ist aber weit entfernt von den Unsympathisch-keiten des ersten Teils.
"Gregs Tagebuch 2" ist eine eindeutige Verbesserung zum Vorgänger. Die Hauptfigur weckt endlich Mitgefühl, Rodricks Wandlung kommt natürlich und nachvollziehbar, und die anderen kleinen nervtötenden Kleinigkeiten wurden auf ein Minimum reduziert. Zwar immer noch kein richtig großer Wurf im Genre, dürfte dieser Teil bei seiner Zielgruppe jedoch richtig gut ankommen. Empfehlung für einen Filmabend mit den eher jüngeren Familienmitgliedern...
Jolt  (2021)
Kommentar von Spreewurm  28.07.2021 20:48 Uhr
Streaming-Start: 23.7.21: Amazon Prime Video
Bartkowiak  (2021)
Kommentar von Spreewurm  28.07.2021 20:46 Uhr
Streaming-Start: 28.7.21: Netflix
Twist  (2021)
Kommentar von Spreewurm  28.07.2021 20:41 Uhr
Streaming-Start: 10.6.21: Sky Original
Booksmart  (2019)
Kommentar von Colonel  28.07.2021 19:48 Uhr
Die erste Regiearbeit von Olivia Wilde gefällt so gar nicht. Platte, stereotype Charaktere, und ein Penis-Vagina Humor , der auch von Seth Rogan stammen könnte. Die erste Stunde ist fast unerträglich albern. Eine Peinlichkeit folgt auf die nächste (ernsthaft Olivia?!). Es gibt sie wirklich alle hier: die Nerds, die obercoolen aber leider dummen Sportskanonen, die Streber, die leicht zu habenden Mädchen...alles schon gefühlt 100 mal gesehen, oft auch besser. Als dann doch endlich mal ernsthafte und emotionale Töne anklingen, die ganz konträr zum Startprogramm stehen, ist es mit den guten Momenten des Films auch schon wieder vorbei und ein lahmes Ende gibt diesem 08/15 Teenie-High School Film den Rest. 104 Minuten verschwendete Lebenszeit. 3 Punkte für 3 gute Lacher.
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Kommentar von Spreewurm  28.07.2021 18:13 Uhr
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neues Kino:

Rinteln, Kino Center, Sneak Preview, alle 14 Tage montags, 20.15
http://www.kino-rinteln.de/Sneak%20Preview.html
Locked Down  (2021)
Kommentar von Spreewurm  28.07.2021 13:00 Uhr
Streaming-Start: 1.8.21: HBO Max
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