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Neue Filmkommentare
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Elser  (2015)
(NEU)  Kommentar von mountie  26.10.2021 01:40 Uhr
Ein Film, spielend in Nazi-Deutschland, der sich mal einer Figur annimmt, die erfrischend unverbraucht wirkt.
Auch wenn Tom Cruise mit seiner Operation Walküre ohnehin den prominenteren Hitler-Attentäter porträtierte, so steht dieses Protokoll über den Bombenanschlag von Georg Elser, seinem Hollywood-Konkurrent, leider nicht nur bei den optischen Umsetzung, etwas hinten an. Hauptsächlich dafür verantwortlich ist die Entscheidung den Höhepunkt bereits an den Anfang zu packen. Natürlich ist das Martyrium Elsers ebenso ein wichtiger Bestandteil seiner Geschichte, aber den gesamten Film darauf aufzubauen, erschuf eine zwar intensive, dennoch aber auch eine recht flache Spannungskurve. Als reines, historisches Anschauungsmaterial wäre das in Ordnung, da hier aber auch der Zuschauer mit einer mitreißenden Geschichte gepackt werden will, war das Gesamtwerk doch etwas zäh.
Damit ist "Elser" ein Historienfilm, der eine Sichtung durchaus berechtigt, vor allem weil seinen gesamten Darstellern eine schön-plausible Darstellung gelingt, und Regisseur Hirschbiegel erneut ein Händchen für die Thematik beweist. Allgemein wird man Elser aber keine zweite Chance geben, da hier das Drehbuch zu wenig hergibt, so das selbst die Macher lieber auf ein paar fiktionale Zusätze in Elsers Privatleben zurückgriffen.
Ein Film mit viel Authentizität, Zeitgefühl und unverbrauchtem "Helden", aber leider auch mit flacher Spannungskurve, wenig Fortschritt und eher eine Empfehlung für historisch Interessierte, als für Zuschauer die durchgänig gut unterhalten werden wollen...
Bad Luck Banging or Loony Porn  (2021)
(NEU)  Kommentar von paulienchen  25.10.2021 13:46 Uhr
ein experimenteller Film, auf den man sich einlassen muss.
das Thema brandaktuell – die Bearbeitung brilliant.
die plakative Herausarbeitung der Characktere über klischehhafte Kostümierung ist etwas übertrieben, wenn auch nachvollziehbar.
die filmische Umsetzung manchmal etwas holperig und die zentrale konsesuale pornographische Videosequenz unnötig lang und oft in Szene gesetzt
ein Film, der gelegentliche Längen hat, aber dennoch einen genussvollen cineastischen Abend bietet
Kate  (2021)
Kommentar von Spreewurm  25.10.2021 02:33 Uhr
Streaming-Start: 10.9.21: Netflix
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Kommentar von Chris_85  25.10.2021 00:54 Uhr
Bitte eintragen:
Spiritwalker
https://m.imdb.com/title/tt15108954
Danke!
Free Guy  (2021)
Kommentar von mountie  23.10.2021 00:08 Uhr
Disney darf seinen großen Lizenz-Hammer benutzen, um mal richtig auf die Kacke zu hauen. Denn so viele Referenzen, egal ob real existierend oder nicht, können sich nur die wenigsten Film-Studios leisten.
Abgesehen davon ist "Free Guy" irgendwie die Verfilmung eines heute typischen Free-to-Play-Titels geworden. Alles ist mir irgendwie zu bunt, zu schrill, zu überdreht. Klar ist das ja auch eigentlich eine Aussage des Films, und die Welt, die hier parodiert wird, ist nunmal eben genauso, aber aus dem Ganzen dann mehr als eine dieser typischen, überfrachteten Disney-Komödchen zu machen, ist den Machern nicht ganz gelungen.
Absolut positiv ist erst aber mal Ryan Reynolds zu erwähnen, dem man erneut seine Spielfreude anzumerken scheint. Speziell aber die Auftritte einiger Gastdarsteller konnten mich zu richtigen Lachern verführen. Der Rest war zwar recht unterhaltsam, aber würde für mich besser zu einem Animationsfilm passen, als die mit CGI überfrachtete Realfilm-Kulisse. Erneut paßt dies natürlich zum Thema, aber wenn man schon ins digitale Reich eindringt, hätte man auch den ganzen Weg gehen können. Hier gibt z. B. "Tron" für mich ein deutlich stimmigeres Bild ab.
Trotz des vielen Meckerns ist "Free Guy" ordentliche Unterhaltung geworden, die allerdings wohl besser bei einem jüngeren Publikum ankommen dürfte, welches heutzutage mit "Lets Plays", "Youtube-Stars", und "Twitch-Streamern" aufwächst, und wahrscheinlich auch alle Cameos dieser Internet-Persönlichkeiten erkannt haben dürfte.
Für mich ist dieser Film nur nett, mehr aber auch nicht. Denn wie auch schon die erwähnten Mobile-Games und Handy-Spiele, ist mir das alles einen Ticken too much. "Tron" bleibt für mich die deutlich bessere "Welt im Videospiel"...
Venom: Let There Be Carnage  (2021)
Kommentar von Pitty  21.10.2021 22:43 Uhr
Für einen Sci-Fi-"Horror" (ab 12! *lach) extrem lustig.. :D fast schon etwas albern.
Einige gut animierte Actionszenen und viele Lacher im Kino ob des "schwarzen Humor" des Wesens Venom und seines Wirts.. allemal sehenswert.
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Kommentar von pufmps  21.10.2021 18:14 Uhr
Moon Over Tao
https://www.imdb.com/title/tt0133226/
Danke
Brooklyn - Eine Liebe zwischen zwei Welten  (2016)
Kommentar von mountie  21.10.2021 01:26 Uhr
Regisseur John Crowley und Autor Nick Hornby gelingt hier ein Film, der weniger das Wort "Liebesfilm", sondern mehr das Wort "Liebenswerter Film", sich wahrlich verdient.
Denn die Geschichte, von der Auswanderung einer jungen Irin in den 50er Jahren aus ihrer Heimat nach New York, ist eigentlich nicht besonders mit großen, dramatischen Ereignissen gespickt. Eigentlich meint es das Schicksal sogar recht gut mit der sympathischen Eilis, und trotzdem fühlt man mit ihr mit, teilt ihre verständlichen Sorgen, und freut sich mit ihr, wenn doch alles recht geradlinig einen guten Verlauf nimmt.
Das Ganze ist einfach so sympathisch, mitfühlend, und eben "liebenswert" inszeniert, und ebenso auch vom reservierten Darsteller-Cast gespielt, das selbst Nuancen schon reichen, um Mitgefühl bei mir zu wecken. Man wünscht den Figuren einfach ihr Glück, versteht ihre traurigen Momente, und ist niemals gelangweilt, von einer eigentlich recht unkompliziert verlaufenden Story.
"Brooklyn" als Wohlfühl-Kino zu bezeichnen würde wohl zu weit gehen, da es sich immer noch irgendwo um ein Drama handelt. Aber trotzdem schafft der Film ein wohlig-warmes Gefühl zu erzeugen, das so manch andere Schnulze, Rom-Com, oder ähnliches, nicht mal ansatzweise hervorzurufen vermag.
Wer mal Lust hat auf einen gutes Liebes-Drama, das nicht durchsetzt ist von üblichen Verwechslungen, Mißverständnissen und sonstigem Kokolores mit dem man meint Spannung erzeugen zu können, sondern statt dessen auf sympathische Figuren in einer schönen Geschichte sehen will, der ist hier goldrichtig. Für mich eine klare Empfehlung...
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Kommentar von pufmps  20.10.2021 19:46 Uhr
Den Geiern zum Fraß
https://www.imdb.com/title/tt0062652/
Tote werfen keine Schatten
https://www.imdb.com/title/tt0065890/
Danke
Halloween Kills  (2021)
Kommentar von Pitty  20.10.2021 02:24 Uhr
Einfach nur schlecht... tut Euch das nicht an. Mehr gibt es ausnahmsweise nicht zu sagen.
Last Christmas  (2019)
Kommentar von Colonel  19.10.2021 11:16 Uhr
Irgendwie kriegt Kate ihr Leben nicht mehr ganz auf die Reihe. Mit Freunden und Familie hat sie es sich verscherzt und tingelt nun durch London auf der Suche nach Obdach, wenn sie denn nicht in einem Weihnachtsshop ihre Schicht schieben muss. Bis eines Tages der seltsame Fremde Tom in ihr Leben tritt und ihr einen gewissen Halt bietet und ihr dabei hilft ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu befördern. Schon relativ früh habe ich die Auflösung um den Fremden erahnt. Somit war der große Twist am Ende, gar nicht mehr so überraschend. Weitere wirkliche Pluspunkte hatte die Geschichte sonst nicht zu bieten. Die scheinbar enge sich entwickelnde Bindung zwischen Kate und Tom wurde kaum transportiert, mir fehlten auch die komischen Momente, schräge Charaktere oder auch romantischen Augenblicke, die bei diesem Genre den Unterschied ausmachen. Daher wird mir Last Christmas (im Gegensatz zu dem gleichnamigen Weihnachtshit von Wham) wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben.
Contra  (2021)
Kommentar von Spreewurm  19.10.2021 00:29 Uhr
1:1-Abklatsch des französischen Films "Le Brio" von vor wenigen Jahren, dennoch gut gelungen, Thematik ist sehr aktuell.
Jay and Silent Bob Get a Reboot  (2018)
Kommentar von Caenalor  19.10.2021 00:17 Uhr
Hm. Ne. Das war leider nix.

Entweder Smith ist mittlerweile zu alt, um sowas zu drehen, oder ich bin mittlerweile zu alt, um sowas zu goutieren. Eigentlich habe ich fast alle seine "Verse"-Filme gemocht, aber hier ist im Sumpf aus Selbstreferenzen und Gastauftritten leider selbst für J&SB-Verhältnisse zu wenig kohärente Handlung übergeblieben und der Humor zündet, zumindest für mich, einfach nicht mehr.

Ob der sehr fragwürdige Einbau der Teenie-Mädels-Gruppe dabei als Anbiederung an jüngere Generationen und Woke-Trends, als reaktionäres Runtermachen selbiger, oder eine Metaebene höher als Satire auf die typischen von Reaktionären präsentierten Zerrbilder gedacht waren, ist dann auch schon egal.

Höchstens 5 Punkte, gelacht habe ich vielleicht zweimal, die Augen verdreht sehr viel öfter.
Repo Men  (2010)
Kommentar von Caenalor  19.10.2021 00:06 Uhr
Die Trash-Verwurstung des gleichen Themas in "The Genetic Opera" gefiel mir damals deutlich besser, denn der musste man Logikfehler, dumme Klischees und mäßige Darstellerleistungen nicht übel nehmen. Hier dagegen sind die grundlegenden Produktionswerte natürlich viel höher. Aber weder die Welt, die Motivationen der Figuren noch die Entwicklung vieler einzelner Szenen sind sonderlich glaubwürdig. Es gab in den letzten 2 Jahrzehnten aber natürlich eine ganze Reihe deutlich übler gescheiterter pseudo-dystopischer Actioner, der hier unterhält zumindest noch ganz gut. 6 Punkte.
Kings of Summer  (2013)
Kommentar von Caenalor  19.10.2021 00:00 Uhr
Etwas krude Mischung aus Komödie und Außenseiterdrama, die aber eine Menge Charme entwickelt und richtig gut unterhält.

Handlung: zwei Freunde halten ihre beengenden Elternhäuser nicht mehr aus und reißen in den Wald aus, um dort "wie echte Männer" zu leben. (Ach ja, und einen extrem schrulligen dritten Mitbewohner gabeln sie dabei auch noch auf.)

Die Figuren hätten gerne etwas weiter ausgebaut werden können und der erzählerische Ton holpert vor allem gegen Ende etwas, aber die Atmosphäre ist großartig und die jungen Darsteller legen sich richtig rein. Gute 7 Punkte.
Das Bourne Ultimatum  (2007)
Kommentar von Caenalor  18.10.2021 23:53 Uhr
Teil 2 und 3 sind sich stilistisch, inhaltlich und qualitativ sehr ähnlich. Der Schnittstil hat sich im Dritten wieder etwas verbessert, eine Rückkehr zur Form des Serienauftakts war es leider aber nicht. Solide 7 Punkte erneut.
Die Bourne Verschwörung  (2004)
Kommentar von Caenalor  18.10.2021 23:52 Uhr
Immer noch spannend und unterhaltsam, aber zwei der großen Stärken des ersten Films wurden ab dem zweiten leider vermasselt: die Action wurde zu oft zu sehr kaputtgeschnitten, und der Verschwörungshintergrund bekam ein paar Schnörkel zu viel, um noch Mittel zum Zweck zu sein, und begann sich zu ernst zu nehmen. Dadurch fängt man dann halt leider auch unweigerlich an, einem Drehbuch die Logiklöcher übler zu nehmen. Dennoch 7 Punkte für eine erfolgreich etablierte Formel.
Die Schlacht um die Schelde  (2020)
Kommentar von NevetsW  18.10.2021 23:39 Uhr
Guter Film, der einen bisher mir nicht bekannten WW2 Kriegsschauplatz beleuchtet.
Gutes Storytelling mit verschiedenen Handlungssträngen.
Besonders gut gefielen mir die verschiedenen sich gegenüberstehenden Betrachtungswinkel auf das Kriegsgeschehen und die Thematisierung der Charakterentwicklungen der Hauptpersonen.

Eine gelungene Produktion, die auch durch gute Kulissen und perfekte Szenierung hervor sticht.
Halloween Kills  (2021)
Kommentar von NevetsW  18.10.2021 23:26 Uhr
Gemetzel im Michael Myers-Style.
Schlechte Handlung noch schlechtere Dialoge.
Oft eher Komödie als Horror.
Alles sehr vorausschaubar und oft wahnsinnig unlogisch.
Aber naja, der Intro-Soundtrack ist wie immer gut. 🎃
Ad Astra - Zu den Sternen  (2019)
Kommentar von Caenalor  18.10.2021 23:16 Uhr
Große Erwartungen, große Enttäuschung. Ein paar beeindruckende Szenen (Antenne ganz am Anfang, Mondoberflächer) und eine ganz interessante Vision davon, wie ein halb kommerziell, halb staatlich erschlossenes Sonnensystem aussehen könnte, sind leider die einzigen Stärken.

Auf der Schwächenseite dagegen: ein Hauptcharakter, dessen herausragende Eigenschaft laut Drehbuch ist, immer und wirklich immer ruhig zu bleiben - der also mit voller Absicht darauf konstruiert ist, langweilig zu sein. Was für eine brilliante Drehbuchidee. Und reihenweise klischeehafte und völlig unnötige Füllerszenen, die weder vom Weltenbau noch von der Dramaturgie her Sinn ergeben und entweder völlig schlampig oder auch einfach mal gar nicht auserzählt werden (Überfall auf dem Mond, der gute alte Notruf von einem havarierten Zivilschiff, ...) Und eine erst gezielt aufgebaute Atmosphäre der Paranoia gegenüber den Regierungsstellen, die sich dann aber auch irgendwann völlig im Sande verläuft. Und gerade gegen Ende mehr und mehr reine Langweile, die im Gegensatz zu einem gewissen Klassiker des Genres eben nicht durch tiefgreifende Erkenntnisse wettgemacht wird, sondern sich letztlich nur als überdehnte Kulisse für grundbanales Familiengedöns herausstellt. Und auch gegenüber der faireren Referenz Interstellar fällt "Ad Astra" leider um dutzende Astronomische Einheiten zurück, jener Film hatte zwar auch eine langweilige Hauptfigur und reichlich Familiengedöns, war aber deutlich besser konstruiert und umgesetzt.

6 Punkte ganz knapp noch für die Produktionswerte und "man kann es mal gesehen haben", aber es ist wirklich ärgerlich, was hier an Potential in den Sand gesetzt wurde.

Am Ende bleibt dann eigentlich nur die Frage, was hier noch weniger Sinn ergibt: die Physik der Antimaterie-Erklärung oder die Ökonomie der Mondpiraterie...
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