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Lo imposible (ES 2012)

The Impossible (US 2012)
The Impossible: Überleben ist alles (DE 2012)
The Impossible - Nichts ist stärker als der Wille, zu überleben (DE 2012)


Genre      Drama / Thriller
Regie     J.A. Bayona ... 
Buch    Sergio G. Sánchez ... 
Darsteller    Naomi Watts ... Maria
Ewan McGregor ... Henry
Tom Holland ... Lucas
Geraldine Chaplin ... Old Woman
Musik    Fernando Velázquez ... 
[noch 4 weitere Einträge]
 
Agent Joey 4ever
 
Wertungen182
Durchschnitt
6.52 
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DVD-Erscheinungstermin:
18.06.2013

Start in den deutschen Kinos:
31.01.2013



5 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

mountie
22.02.2022 02:18 Uhr
Überraschenderweise ein spanischer Film, gespickt mit Hollywood-Stars, und einer Inszenierung, die selbst Produktionen aus Amiland in nichts nachsteht.
Leider gilt dies auch in Szenen, die ein bißchen zu sehr auf die "Bitte melde dich"-Theatralik setzen, und auch der eine oder andere bequeme Zufall wird vom Drehbuch in seiner Dramatik ein bißchen zu sehr ausgewalzt.
Doch abseits vom stellenweisen Ausufern in Kitsch und Klischees, gelingt den Machern hier ein durchaus anrührendes Stück Katastrophen-Drama, bei dem die gestandenen Darsteller mich wirklich kaum meckern lassen. Wie Keyzer in seinem Kommentar erwähnt, gibt es absolut Stellen im Film bei dem sich selbst beim Zuschauer, der Kloß im Hals bemerkbar machen sollte.
Ansonsten kann man kaum mehr über "The Impossible" schreiben. Der Zuschauer bekommt genau das, was er erwartet: einen Katastrophenfilm mit vielen emotionalen Stellen, menschliche Schicksale und deren Leidensweg, und ein Hoffen auf ein möglichst positives Ende, bei dem nie klar sein darf, ob es alle Protagonisten erleben werden. All dies erfüllt auch "The Impossible" mit dem Bonus, das es sich hier um ein reales Ereignis handelt, und damit noch einen besonderen Schock-Bonus besitzen dürfte.
Abgesehen von den paar Stellen, an denen die Autoren ein bißchen zu sehr auf die Emotionsschiene geraten sind, haben wir hier einen Katastrophenfilm vor uns, der seine Sache ziemlich gut macht. Emotional und dramatisch auf ganz gutem Niveau, kann ich diesen Film somit Liebhabern, von Katastrophenfilmen mit realem Hintergrund, bedenkenlos empfehlen...
KeyzerSoze
18.01.2020 08:29 Uhr / Wertung: 7
Die Inszenierung der ersten 40 Minuten sind atemberaubend. Watts ist fantastisch und wenn McGregor am Telefon zusammenbricht: All the feels. Auch Baby Tom Holland darf in einer seiner ersten Rollen schon zeigen was in ihm steckt. Leider ist die Schnitzeljagd im Krankenhaus derart überinszeniert, dass sie emotional bei mir nicht mehr funktioniert hat und mir den Fim am Ende ein wenig runtergezogen hat. Hätte ihn mir an manchen Stellen auch etwas mutiger gewünscht
Horatio
10.02.2014 18:09 Uhr / Wertung: 9
The Impossible - An den wenigen Kritiken und wenigen Kommentaren darf man feststellen, dass es mehreren hier, mir eingeschlossen, so erging und sie den Oscar-Kandidaten einfach mal links liegen ließen. Warum eigentlich? Mit Naomi Watts wurde auch noch die Hauptdarstellerin für ihre Leistung nomminiert. Trotzdem ein Grund den Film im Kino nicht wahrzunehmen? Ein großer Fehler. The Impossibel zähle ich mal zu den besten Katastrophenfilme, die ich bisher sehen durfte. Der Film besitzt eine unglaublich gute Inszenierung. Oft fragt man sich, wie es gelingen mochte dieses Szenario so realistisch nachzustellen. Dadurch verfehlt Regisseur Juan Antonio Bayona die Wirkung auf das Publikum um kein Stück. Mit anzusehen, wie die Menschen den Wassermassen ausgeliefert waren und zusehen mussten, wie ihre Familien oder Freunde fortgerissen wurden lässt den Zuschauer den Atem stocken. Gerade die Szenerie, der Hilflosigkeit der Menschen vor Ort. Ihr Unwissen, ob es seinen Lieben vor Ort gut geht, ob sie überlebt haben oder nicht, ist einer der Knackpunkte des Filmes. Genauso wie die wahre Ruhe vor dem Sturm, wo gerade noch Weihnachtsgeschenke ausgepackt wurden und ohne Vorwarnung der Tsunami hereinbrach. Mag das Finale dann etwas zu dick aufgetragen sein, was dem Gesamteindruck des Filmes um nichten schmälert.
Fazit: Unglauch beeindruckende Bilder, die wirklich etwas wahres "unmögliches" zeigen. Achtung, der Film zeigt keine leichte Aufarbeitung der Ereignisse um die Tsunamikatastrophe aus dem Jahr 2004. Ein wahres Filmhighlight!
Fox
14.01.2013 16:43 Uhr
@What the fuck: Ich kenne den Film nicht, aber was Du sagst, spricht eher für Realismus: Die Wellenhöhe bei dem schweren Tsunami in den am schwersten betroffenen Gebieten war "nur" ca. 6 Meter. Und das Fatale dabei war ja die "fehlende Dramatik" davor - wenn es nicht so überraschend gekommen wäre, hätte es ja vermutlich viel weniger Opfer gegeben.
What the fuck
10.01.2013 18:21 Uhr / Wertung: 3
Impossibly Poor

Dieser als Action/Thriller/Drama getaggte Katastrophenfilm hat die ersten beiden genannten Genres keinesfalls verdient.
3/4 der Story befassen sich mit der Suche der Verbliebenen und deren Leid nach der Welle.

Generell fand ich die Inszenierung des Tsunami etwas dürftig, besonders die Höhe der Welle sowie die nicht vorhandene Dramatik davor (kann jedoch sein dass sie in den Feriendomizilen Thailands nicht solche Ausmaße hatte)
Die Bilder des Mitreißen von den Wassermassen war dagegen imposant und authentisch.

Im weiteren Verlauf kam dagegen keine wirkliche Spannung auf und es gab keine interessanten Wendungen, man fragte sich bereits mitten im Film, nachdem innerhalb einer halben Stunde schon alles vorbei war:
"Womit will der Film die restliche Zeit nun füllen?"
Die Antwort: Eine nervtötende Verstrickung aus nichts war die Folge.

Zudem wurden noch einige Unglaubwürdigkeiten und fantastische Zufälle eingebaut.
Auch die Jedirittersprösslinge schienen Superfähigkeiten ihres Vaters geerbt zu haben.

Das Leid des Zuschauers wurde stets mit quälenden Schmerzschreien, die jeden Kreissaal zum verstummen bringen würden, unterlegt.

Allen voran Miss Watts, deren Oscarnominierung meiner Ansicht nach eines Jahrtausendwitzes gleicht.
Rumschreien und sterbenskrank im Bett liegen, das hätte auch die Putzfrau der sanitären Einrichtungen geschafft.

Die guten Kritiken zum Film kann ich in keinster Weise nachvollziehen, absolut nicht empfehlenswert.

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