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Haywire (US 2011)

Haywire - Trau keinem (DE 2011)


Genre      Action / Thriller
Regie    Steven Soderbergh ... 
Buch    Lem Dobbs ... 
Darsteller    Gina Carano ... 
Michael Fassbender ... 
Ewan McGregor ... 
Michael Douglas ... 
Antonio Banderas ... 
[noch 6 weitere Einträge]
 
Agent Joey 4ever
 
Wertungen162
Durchschnitt
5.78 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
09.08.2012

Start in den deutschen Kinos:
08.03.2012



9 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

mountie
14.09.2021 00:09 Uhr
"Haywire" mag zwar mit einer Menge toller Hand-to-Hand-Combat-Szenen aufwarten, als Agenten-Action-Thriller versagt er für mich allerdings auf jeder Ebene.
Vorneweg einmal ein dickes Lob an Hauptdarstellerin und MMA-Kämpferin Gina Carano und den jeweiligen Kampfchoreographien. Hier spürt man fast schon die Wucht und Intensität der einzeln Schläge und Tritte. Die Kampferfahrung Caranos bildet dabei kein unwichtiges Detail, sondern gibt dem Ganzen Glaubwürdigkeit und Professionalität.
MINIMALE SPOILER
Doch abgesehen von diesen Martial-Arts-Einlagen bietet "Haywire" eigentlich nichts besonders Gutes. Die Story ist geradlinig und unspektakulär. Dabei aber auch noch so unspannend aufgebaut, das der Film im letzten Drittel, welches üblicherweise eigentlich den Höhepunkt einer Geschichte beheimatet, einfach nur belanglos im Sande verläuft. Kein großer Endfight, keine überraschende Auflösung, keine Genugtuung oder Erlösung für die Heldin. Speziell die Story vom Verrat ihrer Vorgesetzten wird so lausig im Vorbeigehen erklärt, das ich bis jetzt noch nicht weiß, worin denn die eigentliche Motivation der einzelnen Charaktere lag.
"Haywire" mag zwar kampf-technisch eine Augenweide sein, story-mäßig ist Regisseur Soderbergh aber nur eine unmotivierte und lückenhafte Produktion geglückt, die mit ihrer komischen Oceans-11-Musikuntermalung mehr als deplatziert wirkt. Spannung kam jedenfalls zu keinem Zeitpunkt bei mir auf, da man eigentlich nur von einer Kampf-Szene auf die andere hofft. Im Bereich Action, Agenten, und Thriller ein unterdurchschnittlicher Film mit einer unglauchlich flachen Spannungskurve. Keine Empfehlung von mir...
Dr.MZ
20.03.2012 22:33 Uhr / Wertung: 6
„Haywire“ ist ein mittelmäßiger Agententhriller mit einer Teils undurchsichtigen Story, was jedoch an der informationskargen Erzählweise und nicht an der eigentlichen Handlung liegt. Ergänzt wird diese durch solide Kampfszenen, die ungewohnt realistisch inszeniert sind. Gina Carano, die weibliche Hauptdarstellerin, ist schön anzusehen und bietet perfekte Kampfkunst. Sollte man aber auch von einer ehemaligen Mixed-Martial-Arts-Kämpferin erwarten können. Leider ist es nicht der erhoffte Blockbuster, aber zu mindestens bietet Steven Soderbergh’s neuestes Werk gute Popcorn-Unterhaltung mit ansprechender Action, aber unglücklicherweise ohne wirklichen Tiefgang.
Fazit: Wer Action mag kann einen Blick im Kino riskieren, ansonsten ist es eher der perfekte Film fürs Heimkino.
bienetvous
09.03.2012 23:44 Uhr
Da ich selbst Martial Arts betreibe, habe ich Haywire mit Spannung erwartet. Immerhin eine Hauptdarstellerin, die nicht, wie so viele andere Action-Darstellerinnen, nur so tut als verstehe sie was vom kämpfen. Und dann die Besetzung - teuer und bewährt, würde man sagen - das musste doch eigentlich was werden! Wie sehr ich mich doch getäuscht habe.
Soderbergh konnte sich wohl nicht entscheiden, was er nun eigentlich wollte: Für einen MMA-Film sind es zu wenige Kampfszenen. Für einen Actionfilm zu wenig Action. Für einen Thriller sind zu viele Löcher im Plot. Für ein Drama sind die Dialoge zu schlecht. Weil wir ob der Stumpfheit der Dialoge so oft lachen mussten, einigten wir uns darauf, dass es sich um eine MMA-Komödie handelte (wobei wir noch immer nicht sicher sind, obs nicht doch vielleicht auch alles lustig gemeint war.)

Positiv zu vermerken ist, dass die Kampfszenen der Hauptdarstellerin tatsächlich wie Kampfszenen aussehen und nicht (wie sonst so oft bei weiblichen Actiondarstellerinnen) wie "vollkontaktballett". Auch hat der Film rein ästhetisch eindeutig die Soderberghsche Handschrift. Dennoch: Selten haben so viele hochkalibrigen Darsteller (u.a. Fassbender und Douglas) so ins Leere gespielt, wie bei diesem Film. Sehr,sehr schade.
SofieWalden
07.03.2012 00:04 Uhr - Letzte Änderung: 07.03.2012 um 00:06
Eine kampferprobte Newcomerin, gestützt von einer ganzen Garde an Schauspielern erster Klasse (Douglas,McGregor, Banderas, Fassbender) und das Ende lässt alle Möglichkeiten (für eine Fortsetzung) offen. Mehr oder weniger spannungsreiche Unterhaltung mit, etwas zu oft, immer wieder gleich gestalteten Kampfszenen (Frau kämpft mit Mann und 'bläst ihm, so oder so, das Licht aus').
SteffenX
06.03.2012 14:32 Uhr / Wertung: 7
Es kam mir etwas konstruiert und holperig daher, aber ansonst nette kurzweilige Unterhaltung.
wonderwalt
06.03.2012 12:25 Uhr
Spoiler im Kommentar unter mir!
Svenno
05.03.2012 22:27 Uhr / Wertung: 2
Ich habe selten einen so schlechten Film gesehen. Das einzig gute ist die Kampfszene am Anfang, die allerdings so übertrieben rüberkommt das man meinen könnte hier handelt es sich um eine Komödie.

Ansonsten flache Story, das Mädel wird verraten, soll dann beseitigt werden, kommt dahinter und tötet ihre Feinde. *gähn*
El Niesreiz
02.03.2012 00:07 Uhr / Wertung: 7
Eigentlich eine recht klassische und unspektakuläre Agentenstory um den großen Verrat ohne große Überraschungen. Aber die Inszenierung hebt sich wohltuend ab, z.B. werden weite Teile einer Verfolgunsjagd mit lässiger Musik und nur pointiert gesetzten Geräuscheffekten hinterlegt. Die Martial-Arts-Szenen wissen zu gefallen, da sie relativ grob sind, aber leider gibt es ein paar zu viele davon, so dass sie gegen Ende einfach redundat wirken. Dennoch ein insgesamt unterhaltsamer Film.
Sven74
28.02.2012 09:42 Uhr / Wertung: 7
Ein guter, spannender Agententhriller mit glaubhafter Action, die auch keinerlei Pathos enthält und nie (wirklich) übertrieben wirkt. Na gut, vllt. steht der eine oder andere zu oft wider auf. ;-) Aber die Actionszenen, von denen es durchaus einige gibt, werden weder durch überzogenen Musikeinsatz, noch durch übertriebene SFX überreizt. Dazu noch ein tolles Cast und eine Story, die Aufmerksamkeit verlangt. Das ist zwar alles nicht ganz neu, ist aber grundsolide Unterhaltung. 7 Pkte.

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