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Four Rooms (US 1995)

Four Rooms (DE 1995)
Silvester in fremden Betten (DE 1995)


Genre      Comedy / Drama
Regie    Alexandre Rockwell ... 
Allison Anders ... 
Quentin Tarantino ... 
Robert Rodriguez ... 
Buch    Alexandre Rockwell ... 
Allison Anders ... 
Quentin Tarantino ... 
[noch 22 weitere Einträge]
 
Agent Christian
 
Wertungen435
Durchschnitt
7.30 
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DVD-Erscheinungstermin:
22.11.2005



18 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Gnislew
22.04.2015 22:22 Uhr / Wertung: 7
Schon mit Hauptdarsteller Tim Roth (Reservoir Dogs, Dark Water) präsentiert “Four Rooms” einen heute bekannten Namen. Und eben jenem Tim Roth ist es zu verdanken, dass “Four Rooms” so schön schräg ist, wie er geworden ist. Seine liebenswerte naiv tollpatschige Art den Pagen Ted zu spielen stellt das ideale Komikelement für die einzelnen Episoden dar und genau diese Art ist es auch die einzelnen Episoden so perfekt miteinander verbindet.

Doch Tim Roth als Ted ist nur ein Puzzleteil in “Four Rooms” und im Vergleich zu den vier Episoden ein eher kleines. Es sind eigentlich die vier Geschichten die den Film so besonders machen und die unterschiedliche Art der Inszenierung mit der die Regisseure ihre Episoden umgesetzt haben.

Erstaunlich ist dabei, dass die Qualität der einzelnen Episoden im Laufe des Films steigt. Die von Allison Anders (Sugar Town, Strutter) inszenierte erste Episode über die Hexen, die eine besondere Zutat von Ted brauchen hat zwar ihre amüsanten Momente, doch schafft es die Geschichte nicht wirklich in Erinnerung zu bleiben. Zu banal verkauft Anders ihre Idee von “Frauenpower” und selbst Madonna (Evita, Eine Klasse für sich) kann hier nicht wirklich etwas retten.

Alexandre Rockwell (Alle Kino, Little Feet) macht es mit seinem “Four Rooms”-Segment schon etwas besser, wirklich gut ist aber auch die zweite Episode leider nicht. Vom Ansatz dieser Episode müsste Ted eigentlich eine wirklich wichtig Rolle für den Plot spielen, in dem ein Gangster Ted töten möchte, da er glaubt Ted hätte mit seiner Frau geschlafen, doch stattdessen wird der Page fast zu einem Statisten degradiert. Mit etwas mehr Fokus auf das interessante Setting, hätte hier ein erstes Highlight inszeniert werden können, so ist diese Episode nur okay.

Dieses erste Highlight folgt dann allerdings in der dritten Episode des Films. Hier hat Robert Rodriguez (Machete, Sin City) auf dem Regiestuhl Platz genommen und wie schon in seinen “Spy Kids”-Filmen spielen auch hier Kinder die Hauptrolle. Hier funktioniert Ted als wichtiger Charakter und wird gut in die Geschichte eingebunden und so macht es wahrlich Spaß den beiden verzogenen Gören bei ihrem schlechten benehmen zuzusehen.

Für “Four Rooms” gilt allerdings, dass das Beste zum Schluss kommt und zwar in Form eines Segments von Quentin Tarantino. Hier trifft Ted auf einen berühmten Regisseur und die verrückten Freunde des selbigen. Im Mittelpunkt steht eine irrsinnige Wette, doch die Geschichte der Episode ist eigentlich unwichtig, denn hier erlebt man fantastische Dialoge und Tarantino in Bestform. Nicht nur ist er selbst zu sehen, vielmehr ist seine ganze Episode eine einzige Liebeserklärung an Alfred Hitchcock. Die Kernwette ist eine Anlehnung an eine Hitchcock TV-Serie und seine langen Einstellungen und die tollen Kamerafahrten erinnern ebenfalls stark an den berühmten Regisseur. Und tauchte Hitchcock nicht auch immer in seinen Filmen auf?

Insgesamt gesehen ist “Four Rooms” trotz der beiden schwächeren Episoden zu Beginn einer der wirklich guten Vertreter des Episodenfilms. Da von Beginn an klar ist, dass die einzelnen Räume nicht wirklich miteinander verwoben sind, wartet man am Ende nicht auf eine große Auflösung bekommt aber gleichzeitig mit dem Pagen eine Figur präsentiert, die die vier Geschichten wunderbar miteinander verbindet und den roten Faden im Film darstellt. Ich habe mich auf jeden Fall gut unterhalten gefühlt.
Aquarii
09.11.2012 11:04 Uhr / Wertung: 7
Ich muss meine Meinung nach der letzten Sichtung doch runterschrauben. So sehr mir die letzten beiden Episoden gefallen, desto mehr haben mich die ersten beiden enttäuscht, die ich doch eigentlich sehr gut in Erinnerung hatte. So geht es runter auf knappe 8 Punkte.
Heroes81
15.04.2011 09:56 Uhr
Auch wenn der Film nur 1/4 von Tarantino ist, man merkt es einfach. Ich geb mir echt wahnsinnig mühe den zu mögen (Tarantino allgemein), ich hab auch schon einige Filme von ihm gesehen, weil ich immer denk: das wird schon. Daher darf ich mir schlechte Kritik auch erlauben!
Ich komm mit dem seiner Art einfach nicht zurecht. Für mich zieht sich alles wie Kaugummi. Spass beim Schauen will auch nicht kommen.
Alle Episoden waren einfach nur blöd. Nennt mich Filmbanause. Ist mir egal. Geschmack ist unterschiedlich und meinen trifft er eben nicht.
Die Grundidee war schon gut. Aber kein Funke hat mich entzünden können. Nach der letzten Episode war ich froh das es nur "Four Rooms" waren und nicht mehr. Sorry.
Aquarii
10.04.2010 13:12 Uhr / Wertung: 7
Ich finde four rooms eigentlich ziemlich gut und verstehe gar nicht, warum dieser Film hier sooft mit Pulp Fiction zu tun hat. Der Film will doch PF nicht in irgend einer Art und Weise nachahmen, kopieren oder auf ähnliche filmische Stilmittel zurückgreifen. Im Grunde wollen nur 4 Regisseure ihre etwas obskuren Ideen für Kurzfilme zusammenpacken. Und irgendwie brauchen sie ja einen Bogen um daraus einen kompletten Film faraus zu machen.
Ich für meinen Teil sehe mir ganz gerne den four rooms an und dann auch alle Episoden. Deswegen von mir auch 9 Punkte für das kleine Schmuckstück.
ZordanBodiak
21.01.2007 17:45 Uhr / Wertung: 4
Vier gefeierte Indie-Regisseur schließen sich zusammen und drehen einen gemeinsamen Episodenfilm. Extra deswegen tritt man aus der Regie-Gewerkschaft aus. Und wofür das alles? Für einen Film, der extrem schwer in die Gänge kommt und einzig in der dritten (und mit Abstrichen auch in der vierten) Episode zu gefallen weiß. Allison Anders Hexenzirkel ist ziemlich langweilig, konfus und pointenlos. Einzig das Schuldanerkenntnis Ione Skyes hat Elan.


Alexandre Rockwells Fesslungs- und Verwechslungsspielchen führt genau die Fehler fort, die Anders begangen hat. Die Situation mag zwar skurill wirken - das Voranschreiten der Handlung ist aber schlichtweg bieder und wird vor allem von Tim Roths Herumgehampel zerstört. Dann schon lieber Babysitten mit Robert Rodriguez. Antonio Banderas ist cool, die Kinder schön nervig und Salma Hayek wird auch in die Szenerie eingebaut. Was will man mehr? Leider kann Tarantino im Finale nicht ganz diese gute Qualität erreichen. Vor allem die Dialoge, für die Tarantino berühmt berüchtigt ist, fallen hier mau aus. Dafür aber ist die Schlusspointe wirklich gut gesetzt, so dass man wenigstens gelungen in die Realität entlassen wird.


Ob die mangelhafte Qualität der ersten beiden Episoden wirklich darin begründet liegt, dass Allison Anders und Alexandre Rockwell zu heftigen Kürzungen gedrängt wurden. Oder ob der Film unter dem Titel "five rooms" (mit einer Richard Linklater Episode) besser ausgefallen wäre, kann man leider nicht beurteilen. So verbleibt leider nur eine vielversprechende Idee, die nicht ausgenutzt und die mit einem nervigen Tim Roth (vergleichbar mit einem hyperaktiven Comicfigur) in der Hauptrolle besetzt wurde. Und daher gibt's unter dem Strich genau "four rooms" in der Gesamtbewertung.

Wrzlprmft
04.12.2006 18:44 Uhr / Wertung: 9
Das erste Mal sah ich Four Rooms in der Zivildienstschule. Ich und 1–2 andere haben sich schlappgelacht, während alle anderen nach und nach verschwanden oder forderten, dass der Film vorzeitig abgebrochen wurde — Der Film ist also offensichtlich Geschmackssache.Was man noch empfehlen kann, ist sich vorher nicht zuviel über den Film zu belesen, denn er lebt größtenteils von Überraschungen aller Art.Trotzdem verraten werden sollte, dass die erste Episode außer Seltsamkeit und Madonna im Latexkleid nicht viel zu bieten hat, aber Geduld: es wird wesentlich besser.Und achja: die deutsche Synchronisation auf der Arthaus/Kinowelt-DVD ist an einigen Stellen unvollständig und auch sonst nicht berauschend. Schaut ihn euch im Original (mit Untertiteln) an.
dermischaaee
12.12.2005 09:08 Uhr
Gucke ich immer wieder gerne,...allerdings nur 3 u 4 Szene , die ersten beiden überspringe ich schnell, die sind nicht so dolle!
Ashbury
10.11.2005 21:07 Uhr / Wertung: 9
Ääh es ist kein Tarantino.
Es ist nur 1/4 von ihm.
Der Film wurde von 4 verschiedenen Regiesseuren gemacht und jede Episode von jeweils einen Regiesseur.
Also auch kein echter Tarantiono,sondern nur ein 1/4.

Jedenfalls fand ich den Filmr echt ulkig und lustig.
Nessie
10.04.2005 18:46 Uhr
Man merkt schon, dass es ein Tarantino ist, auch bevor er dann endlich leibhaftig vor einem steht. Die Episoden sind allerdings wirklich qualitativ sehr unterschiedlich, an "Pulp Fiction" kommt er eben nich ran.
Nexos
30.12.2004 21:23 Uhr
Anfangs fande ich den Film ziemlich seltsam, dass hat sich aber mit der Zeit gelegt, spätestes bei Zimmer 404, ich konnte dann ab den beiden Gören sogar richtig Lachen, wenn dies allerdings nicht oft der Fall war.
KeyzerSoze
06.10.2003 22:25 Uhr / Wertung: 6
Also trotz der eher negativen Meinungen viele, hat mir dieses Episodenfilmchen doch ganz gut gefallen. Ok, die erste Folge war schon sehr trashig, aber mit der Zweiten wurde das Ganze schon etwas besser. Teil Drei hat mir persönlich am Besten gefallen, da hab ich mich köstlich amüsieren können und naja, zu Tarantino brauch ich ja eigentlich nichts mehr zu sagen: Da hat auch alles gepasst. Vor allem die letzte Szene mit Roth war köstlich. Generell empfand ich Roth als sehr cool! Und auch ansonsten gabs ja an jeder Ecke nur Stars und hübsche Mädels, da kann man nicht meckern ;)
Masterlu
18.06.2002 12:38 Uhr
Im Ganzen nicht schlecht für einen ersten Arbeitstag.Ted the Bellhop: Well, most recently, there's room 309, there's this scary Mexican gangster dude poking his finger in my chest. There's his hooligan kids snapping their fingers at me. There's a putrid, rotting corpse of a dead whore stuck in the springs of the bed. There's rooms blazing afire. There's a big fat needle from God knows where, stuck in my leg, infecting me with God knows what. And finally there's me, walking out the door, right fucking now. Buenas noches.
Masterlu
13.03.2002 17:12 Uhr
Ja, wie ich schon unten gesagt habe, finde ich die letzte Story die einzig gute. Die ersten paar haben einfach keinen Witz. Ne Leiche in der Matratze, ein paar Hexen und das fesselnde Pärchen. So what?! Mir kamen diese 3 wie ein Witz ohne Pointe vor.
inktvis
13.03.2002 15:43 Uhr
ich fand den film eigentlich ueberaus kultig. man kann tarantino kann man ueberigens nur die letzte episode anhaengen.
wonderwalt
13.03.2002 15:35 Uhr / Wertung: 4
Ich fand die erste Episode so schwachsinnig, daß ich den Film nicht weiter geschaut habe.
borttronic
13.03.2002 10:52 Uhr
Ziemlich zusammenhangloser Film. Zwar im Stil von Pulp Fiction gemacht, aber im Gegensatz zu PF schafft Four Rooms es nicht, nachher einen Bogen über die ganzen Plot-Teilchen zu spannen.

Eigentlich nur etwas für eingefleischte Tarantino-Fans.
ScoreMaster
18.05.2001 01:01 Uhr
Achtung DVD-Fans, die MAWA-DVD ist trotz Widescreen-Angabe nur 4:3.
Masterlu
23.03.2001 11:01 Uhr
Nur die Tarantino-Story kann überzeugen, und auch das nicht mal ganz. Nicht gerade ein berauschender Film, dennoch ein mächtiges Staraufgebot.

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