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World War Z (US 2013)


Genre      Action / Drama / Horror / Sci-Fi
Regie    Marc Foster ... 
Buch    Damon Lindelof ... 
Drew Goddard ... 
J. Michael Straczynski ... 
Matthew Michael Carnahan ... 
Max Brooks ... Romanvorlage
Darsteller    Brad Pitt ... Gerry Lane
[noch 17 weitere Einträge]
 
Agent TheRinglord1892
 
Wertungen287
Durchschnitt
7.01 
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DVD-Erscheinungstermin:
07.11.2013

Start in den deutschen Kinos:
27.06.2013



12 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Lotterbast
24.06.2015 01:49 Uhr - Letzte Änderung: 24.06.2015 um 01:53
Da ich Zombiefilme im allgemeinen schon dämlich finde, war World War Z auch nicht sonderlich interessant. Ein paar Flüge um die Welt bringen keine Spannung. Einzig und allein der Lösungsansatz zur Bekämpfung der Seuche war mal was Neues.
Aber da sich der Film so übel in die Länge gezogen hat und Brad Pitt nicht sonderlich gefordert wurde, gibt es dafür auch nur 3 Punkte.
ChimpTown.com
07.08.2013 12:26 Uhr / Wertung: 9
Als auf der ganzen Welt eine Seuche ausbricht, die Menschen in aggressive Zombies verwandelt, tappen Wissenschaftler und Militär im Dunkeln. Keiner weiß woher das Virus kommt und wie es bekämpft werden kann. Der frühere UN-Ermittler Gerry Lane (Brad Pitt) soll sich zusammen mit einem Team auf die Suche nach dem Ursprung der Seuche machen. Eine Mission die ihn an seine Grenzen bringt und um die halbe Welt führt…

Nach kaum fünf Minuten im Film geht es schon richtig zur Sache, als Philadelphia von Unmassen an Zombies überrannt wird und den Bach runter geht. Eine kurze Verschnaufpause gibt es auf dem Frachter, auf dem Gerry Lane seine Mission mitgeteilt bekommt. Von da an wird gar nicht mehr groß auf die Bremse getreten. Es geht um die halbe Welt mit Stationen in Südkorea, Israel und Wales. Man wird von der packenden Inszenierung bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Speziell das letzte Drittel ist an Spannung kaum mehr zu überbieten. Anstelle großer Straßenschlachten mit den Untoten (wie es ursprünglich vorgesehen war) wurde der Handlungsort in ein Labor verlegt, in dem es heißt, möglichst ohne Lärm an den Zombies vorbeizukommen. Diese Szenen sind mit passender Musik unterlegt und machen den Zuschauer echt fertig. Selten habe ich im Kino so extrem mit den Charakteren mitgefiebert.

Dazu trägt auch Brad Pitts Rolle des Gerry Lane bei. Der Charakter ist richtig gut gezeichnet und toll gespielt. Lane ist ein Familienvater mit speziellen Fähigkeiten, die er sich als ehemaliger UN-Ermittler in diversen Krisengebieten dieser Welt angeeignet hat. Schön zu sehen, dass er (Zombiefilm-unüblich) Köpfchen und ein Auge für Details hat. Beispielsweise klebt er seine Arme mit Zeitungen ab, um sich so vor Bissen zu schützen oder misst die Zeit, um zu wissen wie schnell sich ein Infizierter in einen Zombie verwandelt.

Man kann sich natürlich darüber streiten, ob Zombies langsam dahin trotten müssen (George A. Romero lässt grüßen) oder richtig flott unterwegs sein dürfen. In diesem Film, ähnlich wie bei 28 Days Later (und 28 Weeks Later), sind sie extrem schnell. Sie rennen, springen und hetzen den Menschen hinterher und bilden sogar Haufen um Hindernisse zu überwinden. Für mich definitiv die beängstigenderen Exemplare von Untoten. Dass in einigen Szenen die Horden von Zombies aus dem Computer stammen stört wie anfangs befürchtet gar nicht. Insgesamt sahen im fertigen Film die Animationen auch besser aus als im ersten Trailer.

Leider ist World War Z Genre-untypisch insgesamt sehr harmlos ausgefallen. Immer wenn es richtig zur Sache geht schwenkt die Kamera weg oder es gibt einen Schnitt. Blutige Szenen sind damit absolute Mangelware und Zombie-Fans könnten in diesem Punkt durchaus enttäuscht sein. Mit dieser Entschärfung wurde eine PG-13-Freigabe in den USA erreicht und damit die Zielgruppe erweitert. Mittlerweile wurde aber bestätigt, dass auf BluRay eine härtere Version des Films erscheinen wird.

Grundlage für den Film ist der Roman Operation Zombie: Wer länger lebt, ist später tot von Max Brooks. Der in Illertissen (LK Neu-Ulm) geborene Regisseur Marc Forster (007 – Ein Quantum Trost, Monster’s Ball) hat mit einem Budget von 200 Millionen US-Dollar den mit Abstand teuersten Vertreter des Zombie-Genres gedreht. World War Z ist sozusagen ein richtiger Zombie-Blockbuster. Grund dafür ist allerdings mitunter, dass die letzte halbe Stunde des Films nach Änderung des Skripts komplett neu gedreht wurde. Seine Kosten dürfte er dennoch in kürzester Zeit aber wieder eingespielt haben und nach aktuellem Stand hat die erste Fortsetzung bereits grünes Licht bekommen.

Fazit: World War Z ist über seine komplette Laufzeit packend, extrem spannend und bringt das derzeit stagnierende Zombie-Genre einen großen Schritt weiter. Dieser Blockbuster gehört für mich zu den besten Filmen des Jahres!
Heroes81
05.07.2013 07:53 Uhr
Wenn Du das so beschreibst, dann klingt das durchaus sehr interessant. Ist eine Überlegung wert. Wenn ich also ein neues Buch zum Lesen kaufe, dann schau ich danach. Danke für den Tipp :-)
Schneef
04.07.2013 19:18 Uhr / Wertung: 7
Dann rate ich Dir dringendst das Buch zu lesen ;)
Denn da wird der Ueberlebenskampf viel deutlicher. Die Bedeutung des 'Winters', dass alle Menschen in den Norden fliehen zum Schutz vor den Zombies. Dass Menschen mental krank werden und sich schon selbst fuer Zombies halten - 'Quislings'. Oder generell der eigentliche Krieg zwischen den Staaten. Sehr intensiv das Buch und das macht es fuer mich zu einem sehr besonderen Zombiebuch, da man aus dutzenden Blickwinkeln die Geschichte erzaehlt bekommt!
Heroes81
04.07.2013 11:27 Uhr
Ich geb Dir da zum Teil schon recht. Je brutaler das Gemetzel, je mehr Weltuntergangstimmung.
Allerdings ist es grad das was ich an dem Film gut finde: die Bedrohung ist dennoch da. Das Hauptaugenmerk liegt mehr in der Flucht, in der Angst, in der Vorgehensweise der Menschen. Weniger im schnellen Handeln durch den Zombie ansich. Und es wirkt bedrohlich, weil man nicht genau sieht was passiert. Das ist manchmal viel schlimmer ;-)
Schneef
04.07.2013 07:58 Uhr / Wertung: 7
Na es gab ja schon das typische Zombie Gemetzel wie in jedem Film. Man hat es eben nur nicht gesehen, bzw. die Kamera hat kurz bevor jemand n Headshot verteilt hat abgeschwenkt. Ein Zombie Film muss meiner Meinung nach aber irgendwie brutal sein. Man muss sich einfach nur mal vorstellen, wie die Welt zu Grunde gehen würde, bei so einer Pandemie. Wieso sollte man es im Film also verschönern?
Aber ich kann Dich schon verstehen ;)
Heroes81
04.07.2013 07:42 Uhr
Ehrlich gesagt wusste ich nicht mal das es eine Buchvorlage gibt xD
Daher war der Film für mich einfach nur ein Film. Auch von mir 7 Punkte. Und das ist beachtlich, da ich im Grunde kein Zombie Fan bin. Aber grad das Tempo und das es kaum Blut oder wirklich typisches Zombie Gemetzel gibt, hat mir gut gefallen. Und das ist auch kein Spoiler. Denn ich finde es wichtig für eingefleischte Zombie Fans, das es hier null Splatter gibt!

Die 3D Effekte waren gut und 2 mal meinte meine Sitznachbarin regelrecht vom Stuhl zu hüpfen xD

Das Ende, "die Rettung", ist mal eine für mich gute Idee. Mal was anderes.
Schneef
04.07.2013 07:26 Uhr / Wertung: 7
Mich wundert, dass noch niemand auch nur ein Wort darüber verloren hat, dass der Film nichts - aber wirklich auch gar nichts mit der Buchvorlage gemeinsam hat. Ach, doch: Den Titel und ein Zitat aus dem Buch. Und hier und da ein paar Städte.

Hätte ich den Film separat gesehen, ohne jegliches Vorwissen hätte ich mich sicher besser amüsiert. Ich will nicht behaupten, dass der Film schlecht war. Er bekommt ein "ganz gut" als Endnote von mir, da mir der Film als eigenständiges Werk gut gefallen hat. Aber es ist gemein mit dem Titel Menschen zu locken, die begeistert vom Buch waren. Denn das Buch ist alles andere als ein typisches 0815 Zombie Apokalpyse Märchen das erzählt wird. Es hat soviel Tiefe und Liebe zum Detail. Es geht gemächlich zu, schließlich sind es nur Interviews im Buch, die das Geschehene widerspiegeln und das über Jahre hinweg. Im Film wirkte es einfach viel zu hektisch meiner Meinung nach. Wenn die Produzenten doch eh vorgehabt haben, einen zweiten Teil zu drehen, wieso dann solch ein Tempo? Was ich den Filmemachern auch niemals verzeihen werde ist diese "Rettung" in Form von - na die, die den Film gesehen haben wissen wovon ich rede. Das zerstört ein wenig das ganze Bedrohliche, das im Buch aufgebaut wurde. Das realistische, das die Menschheit eben ausnahmsweise mal nicht damit klar kommt. Ganze Länder dem Untergang geweiht sind. Das ist alles nicht weil sie eben dieses Wunderdingens entwickeln. Lame. Da geht der Flair verloren, dass es mal ein anderer Zombiefilm hätte werden können. So war er nur "ganz gut", aber lang kein Meisterwerk, dafür wurden zuviele interessante Aspekte aus der Vorlage einfach weggelassen und durch nutzlose Dinge im Film ersetzt. Klar sehe ich ein, dass das Buch schwer verfilmbar ist, da es an ungefähr 200 Schauplätzen spielt und hunderte Personen ihre eigene Lebensgeschichte erzählen während dem Krieg. Ja Krieg. Wo war denn hier Krieg? Ach ich bin besser ruhig jetzt. So schlecht fand ich ihn dann doch nicht :D
HarryBelafonte
02.07.2013 09:55 Uhr / Wertung: 8
Schade das man mit dem Film unbedingt eine "AB 13" Empfehlung in den USA erreichen wollte..
Er war sehr spannend. Die Story ist cool. Brad Pitt wollte sogar eine Trilogie daraus machen..

Aber die Produzenten und Manager haben das letzte etwas rausgenommen. Schade das wär ein 10er geworden.

Ist auch krass das Sie die Szene in Russland gedreht haben und dann einfach verworfen..
Und im Buch ist wohl das Finale in Malta.. Aber das war den Produzenten auch zu teuer..
KeyzerSoze
29.06.2013 08:33 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 29.06.2013 um 08:37
Extremer kann man einen Zombiefilm für die breite Masse wohl nicht auslegen. In Marc Fosters Blockbuster gibt es nahezu kein Blut zu sehen, auch das Horrorfeeling will nie so recht aufkommen und Vieles macht, wenn man ehrlich ist, keinen Sinn. Dennoch kann World War Z über weite Strecken gut unterhalten. Das liegt zum einen am hohen Tempo, den vielen Locations, vor allen Dingen jedoch an den beeindruckenden Massenszenen. Diese werden häufig in der totalen gezeigt, was für beeindruckende Bilder sorgen kann. Auch die Tatsache, dass die Zombies sich etwas schneller als gewohnt fortbewegen, tut dem Film mehr als gut und sorgt, im Gegensatz zu den meisten Zombiefilmen, für eine nachvollziehendere Bedrohung als. Im Großen und Ganzen könnte man World War Z mit einem typischen Roland Emmerich Film vergleichen: Er ist groß, objektiv sicherlich kein Meilenstein, aber er weiß dennoch auf einer subjektiven Ebene gut zu unterhalten. Ein echter Guilty Pleasure, der zudem in einem überraschend guten, konvertierten 3D präsentiert wird.
Hatsepsut
28.06.2013 00:43 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 28.06.2013 um 00:50
Der Film ist gehypt worden - aber er konnte die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Insgesamt eine gemischte Performance: er fäng mittelmässig an, gewinnt dann extrem an Spannung und bietet gut umgesetzte Bilder, um dann aber gegen Ende wieder stark abzufallen. Beeindruckend sind die Szenen in Jerusalem, und endlich einmal dürfen auch Fahrräder gegen Zombies zum Einsatz kommen :-) (was ungewollt witzig wirkte). Das letzte Drittel des Films (Wales) ist stark vorhersehbar. Etwas peinlich war die Schleichreklame für die UNO, die WHO und für...Pepsi. Im Gegensatz zu den 'Resident Evil' Filmen wird hier das Zombie-Problem als real existierende virale Bedrohung beschrieben, die eine real existierende Lösung sucht. Dadurch fehlte den Filmemachern die Möglichkeit, mehr Humor, Sarkasmus und Ironie einzubauen - dieser Film ist also ein 'ernst' gemeinter Actionfilm (etwa im Stile von 'Outbreak'). Einige Bilder sind stark und beeindruckend in ihrer Bedrohlichkeit...allerdings hätte ich mir hier ein bischen mehr Innovation gewünscht: die Inspiration durch die Resident Evil Filme ist nicht von der Hand zu weisen, besonders das Labor, die Gefängnisszenen standen Pate, das Schiff als letzte Zuflucht, die virale Ausbreitung in der city.
PS: einige Zombieszenen wirken, auch wenn nicht so geplant, durchaus lustig - ich jedenfalls habe herzlich gelacht: was für ein wunderbares Zähnefletschen und -klappern, welch geniales Rollen blutunterlaufener Augen. ;-) OV ist gut verständlich.
Insgesamt: 7 Punkte
ax-edward
27.06.2013 19:03 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 27.06.2013 um 19:04
Der Film ist handwerklich gut gemacht. Eine solide schauspielerische Leistung macht den Film zu einem der besseren Endzeitfilme. Wobei Brad Pitt hier wahrscheinlich eindeutig unterfordert war. Die Handlung ist ähnlich vieler anderer "Z"-Filme, aber dennoch aus meiner Sicht zu keinem Zeitpunkt langweilig. Den 3D-Effekt hätte man mit wenigen Ausnahmen nicht gebraucht. Die Kameraführung ist teilweise zu wackelig.
Insgesamt ein Film den man ohne Bedenken anschauen kann und der gut unterhält.

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