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Es geschah am hellichten Tag (DE 1958)

El cebo (ES 1958)
Ça c'est passé en plein jour (FR 1958)
It Happened in Broad Daylight (US 1958)


Genre      Crime / Thriller / Drama
Regie    Ladislao Vajda ... 
Buch    Friedrich Dürrenmatt ... 
Hans Jacoby ... 
Ladislao Vajda ... 
Produktion    Artur Brauner ... 
Lazar Wechsler ... 
Darsteller    Heinz Rühmann ... Inspector Matthaei
[noch 8 weitere Einträge]
 
Agent Fox
 
Wertungen184
Durchschnitt
8.03 
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DVD-Erscheinungstermin:
01.12.2003



7 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

mountie
22.03.2012 19:50 Uhr - Letzte Änderung: 22.03.2012 um 20:17
Es geschah am hellichten Tag ist ein Kriminal-Drama das durch ein prikäres Thema für sein Entstehungsdatum aufwarten kann, und dem Zuschauer durch die durchaus nachvollziehbare, und einfallsreiche Ermittlung des Hauptcharakters zu binden weiß.
Gerade aber im Vergleich zu seinem US-Remake von 2001 fallen einige Nachteile auf, die mir SO erst recht besonders auffielen. Hauptdarsteller Rühmann ist zweifellos ein Klasse-Schauspieler, aber gerade sein verschmitztes Lächeln, das er scheinbar nicht ablegen konnte macht seine verbissene Suche nach dem Kindermörder weniger glaubhaft, wie bei Jack Nicholsons Darstellung, die deutlich intensiver war. Und auch das Ende war beim Remake konsequenter und damit passender. Dafür punktet das deutsche Vorbild eben mit einem schön schaurigen Gerd Fröbe, und einer weniger langatmigen Story.
Könnte ich also einen Mix zusammenstellen aus beiden Filmen (Nicholsons Darstellung & den Schluß aus dem Remake + spannederer Handlungsablauf & Gerd Fröbes Charakter aus dem Original), dann wäre das ideal. So bleibt es bei einem kleinen Punktevorsprung für das Original, da hier der Zuschauer nie irgendwelche größeren Längen durchsitzen muß. Schlußendlich kann mich aber keine Version VOLLENDS zufriedenstellen.
namow
10.10.2008 15:28 Uhr
Der Roman von Dürrenmatt, die Hauptrolle Heinz Rühmann und der Bösewicht Gerd Fröbe, da kann wirklich nichts mehr schief gehen. Einer der besten deutschen Filme überhaupt.
borttronic
20.04.2005 13:40 Uhr
Im Rahmen der "deutschen Filmklassiker" habe ich nun auch endlich "Es geschah am hellichten Tag" als DVD. Der Film ist ein absoluter Meilenstein des deutschen Kinos. Das Thema ist für 1958 absolut skandalträchtig, die Hauptdarsteller Rühmann und Fröbe überzeugen absolut, so dass der Regisseur auf die klassischen Thriller-Elemente (fast) komplett verzichten kann (einen kleinen "Endkampf" gibt es trotz allem). Und der Film hat einfach eine packende Atmosphäre (und GEILE Autos), was aber am schwarz-weiss liegt. Dann finde ich den Film deshalb noch interessant, weil dies eine der ersten wirklich ernsthaften Rollen von Rühmann war. Vorher hat er ja fast durchweg eher leichte Kost gedreht.
Gamecat
29.06.2004 19:36 Uhr
Was den Film besonders macht, ist das Thema. Für die 50er ist das ziemlich an der Grenze. Und im Vergleich mit anderen "Krimis" aus dieser Zeit ist er schon hervorragend gemacht.
KeyzerSoze
28.06.2004 21:49 Uhr / Wertung: 7
Da war er nun, einer der großen deutschen Klassiker und ich kann ehrlich gesagt nicht so wirklich nachvollziehen was denn so toll an diesem Film sein soll. Die Story an sich ist eine typische Kriminalstory, die jedoch ganz ordentlich in Szene gesetzt wurde. Auch die Darsteller Heinz Rühmann und Goldfinger Gerd Fröbe konnten mich überzeugen. Sicherlich ist der Film nicht schlecht und für einen Krimi dieser Art recht gut, aber für mich nichts was in den Himmel gelobt werden müsste.
KeyzerSoze
28.06.2004 14:10 Uhr / Wertung: 7
@ Lurchi: So weit ich gelesen habe, war Dürrenmatt mit dem Buch noch gar nicht fertig als er am Drehbuch mitgeschrieben hatte. So hatte er selbst die Idee für das Ende dieses Filmes, welches gedreht wurde; daraufhin kam ihm aber noch eine bessere Idee, die dann zu dem Ende des Buches wurde, das aber dann wie gesagt erst fertig geschrieben wurde, nachdem der Film abgedreht war.
lurchi
10.03.2002 22:29 Uhr
Spannender Film nach dem Roman Das Versprechen von Friedrich Dürrenmatt. Ich finde es ein wenig schade, das die Geschichte nicht wie im Roman mit Rückblenden erzählt wird. Und besonders, dass der Schluss durch ein "Happy End" ersetzt wurde. Der Romanschluss, bei dem Matthäi versagt, fand ich viel dramatischer. Gerade die erste Szene an der Tankstelle mit dem alten Mann (siehe auch The Pledge, ebenfalls nach dem Roman von Dürrenmatt) fand ich damals sehr einprägsam.

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