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Im Winter ein Jahr (DE 2008)

A Year in Winter (US 2008)
Aftermath (2008)


Genre      Drama
Regie    Caroline Link ... 
Buch    Caroline Link ... (screenplay)
Scott Campbell ... (Romanvorlage)
Produktion    Robert W. Cort ... 
Scarlett Lacey ... 
Darsteller    Karoline Herfurth ... Lilli Richter
Corinna Harfouch ... Eliane Richter
[noch 5 weitere Einträge]
 
Agent Muckl
 
Wertungen68
Durchschnitt
7.59 
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Nächste TV-Ausstahlung:
09.12.2021, 14:15 Uhr, Arte

DVD-Erscheinungstermin:
28.05.2009

Start in den deutschen Kinos:
13.11.2008



4 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

KeyzerSoze
12.12.2008 20:19 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 12.12.2008 um 20:40
Obwohl inhaltlich in dem Film eigentlich sowas von gar nichts passiert kann er einen schnell in seinen Bann ziehen, denn Caroline Link zieht inszenatorisch alle Register, schuf tolle Bilder mit einer vor allem im Finale eindrucksvollen Tanzchoeografie (die mich wie in letzter Zeit so vieles wieder bestärkt den wohl besten Tanzfilm aller Zeiten Strictly Ballroom zu schauen; aber das ist Off-Topic ;) ), die sie in eine interessante Geschichte verpackt. Leider wirkt das Szenario manchmal doch ein wenig gehetzt und gerade einige der Nebenhandlungsstränge sind mir hierbei ein wenig zu kurz geraten, bzw. werden schnell komplett vernachlässigt. Darstellerisch gibts nix auszusetzen: Karoline Herfurth beweist einmal mehr dass sie zu Deutschlands besten Jungschauspielern gehört und auch Josef Bierbichlers Leinwandpräsenz punktet. Mit etwas mehr Mut zur Überlänge hätte das richtig großes deutsches Kino werden können ... so nur gut. Ach ja ... und Paula Kalenberg kurz zu sehen ist natürlich auch ne nette positive Überraschung gewesen :D
Tatanka
15.11.2008 17:53 Uhr
Mich hat "Im Winter ein Jahr" ziemlich stark gefesselt, um nicht zu sagen berührt. Es passiert mir nur eins zwei Mal im Jahr, aber jetzt war es mal wieder so weit: ein paar Tränchen kullerten. Mag daran liegen, dass mir der Inhalt mehr vertraut ist, als jemanden lieb sein kann. Letztendlich lag es aber wohl an den starken Bildern und Schauspielern. Dennoch habe ich mich selten so mit den Figuren identifizieren können, es ging sogar soweit, dass mich die Frage nach dem Warum selbst schon wütend und traurig gemacht hat - und das im Kinosessel...

Ich finde, jeder sollte den Film für sich selbst wirken lassen, weshalb ich auch gar nicht allzu viel schreiben mag. Der Film hat jedenfalls mehr Zuschauer verdient, als er letztendlich bekommen wird. Schade.
ZordanBodiak
23.09.2008 17:35 Uhr / Wertung: 6
Nach drei hervorragenden Filmen kann sich Caroline Link bei "Im Winter ein Jahr" nicht entscheiden, worauf sie hinaus möchte. Wie gewohnt steht das Schicksal einer Familie im Mittelpunkt - vor allem zu Beginn wird dieses aber nur zerfahren beleuchtet. Wirklich stark wird es somit erst, wenn sich die Freundschaft zwischen Karoline Herfurth und dem herrlich gegen den Strich besetzten Josef Bierbichler intensiviert. Da scheint es -trotz unnötig schwuler Untertöne- so, als könnte "Im Winter ein Jahr" die anfängliche Unfokusiertheit vergessen machen. Leider findet Caroline Link trotz einer hervorragenden mit Peter Gabriels "Signal to noise" unterlegten Schnittcollage nicht den richtigen Abschluss und klatscht noch platte Symboliken und Dramaplattitüden heran, die die Gesamtwertung wieder nach unten ziehen.

Unter dem Strich ist der Film auf formaler Seite gewohnt hochwertige Kost - inhaltlich aber schlichtweg zu breitfächrig, um über zwei Stunden zu fesseln.
dabauer
29.04.2008 00:24 Uhr
Ich habe den Film vor ca 2 Monaten in München in einer Vorpremiere gesehen und das ganze Kino war absolut begeistert! Zum Inhalt:
Eliane Richter(Corinna Harfouch) gibt beim exzentrischen Künstler Max Hollander, grandios gespielt von Max Bierbichler, ein Bild ihrer Kinder - dem verstorbenen Sohn Alexander und der Tanzstudentin Lilli (Karoline Herfurth)- in Auftrag. Um seinem Bild den nötigen Ausdruck verleihen zu können sucht Hollander den Kontakt zu Lilli und taucht in die innige Beziehung der Geschwister ein und baut ein ganz besonderes Verhältnis zu Lilli auf.

Caroline Links zweites Meisterwerk zieht einen in den Bann der nicht ngerade unproblematischen Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern und hollander, umrandet von zauberhaft
en Bildern und genialer Musik. Rundum gelungen!

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