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House of D (US 2004)


Genre      Drama
Regie    David Duchovny ... 
Buch    David Duchovny ... 
Darsteller    Adam LeFevre ... 
Anton Yelchin ... 
Claire Lautier ... 
David Duchovny ... 
Dianne Zaremba ... Vasser Rebel/Airline Passenger
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Agent spielrock
 
Wertungen4
Durchschnitt
7.00 
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DVD-Erscheinungstermin:
09.04.2009



Eine Meinung   [Ihre Meinung zu diesem Film]

KeyzerSoze
19.04.2020 14:12 Uhr / Wertung: 4
Puuuh, leider hat dieses Coming of Age Drama in meinen Augen so einige Probleme. Da wäre zum einen der fehlende Fokus, denn der Film möchte in kurzer Zeit viel zu viel erzählen, macht unzählige Fässer auf und verpasst es, diese zufriedenstellend zu Ende zu bringen (besonders hinsichtlich der anbahnenden Love Story mit der von Zelda Williams gespielten Melissa). So habe ich mich, aufgrund der Erzählweise in Rückblicken, immer wieder dabei erwischt, wie ich gespannt darauf war, zu erfahren, was die Hauptfigur seiner Frau denn nun Weltbewegendes aus seiner Kindheit erzählen möchte, bzw. was die Pointe der Geschichte ist... und gemessen an dem bedeutungsschwangeren Opening war dies dann doch alles andere als zufriedenstellend.

Zudem hatte "House of D" noch ein ganz anderes Problem. Mir waren die Figuren oft sehr unangenehm, so dass ich mir richtig schwer getan habe, ihnen Sympathien entgegen zu bringen. Es mag vielleicht dem Umstand geschuldet sein, dass der Film in den 70ern spielt und man daher auch zeigen wollte, wie zu der Zeit mit den jeweiligen Themen umgegangen wurde, aber puuuh, dann sollte man dennoch nicht auf Kosten einer geistig eingeschänkten Person so viele Gags bringen (die zudem fast alle ins Leere gehen).

Trotz der genannten Schwächen ist der Film letztendlich kein Totalausfall und das lag hauptsächlich an den beiden Hauptdarstellern. Der damals noch vollkommen unbekannte Anton Yelchin und Robin Williams spielen wunderbar auf und harmonieren prächtig miteinander, auch wenn man ihnen aufgrund ihres frühzeitigen Ablebens mit einem weinenden Auge zusieht. Gegen Ende konnte mich "House of D" im Finale zumindest noch einigermaßen emotional abholen und entschädigen, aber unterm Strich verschenkt der Film, aufgrund seiner holprigen Erzählweise, doch so einiges an Potential.

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