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Ad Astra (US 2019)

Ad Astra - Zu den Sternen (DE 2019)


Genre      Adventure / Drama / Mystery / Sci-Fi
Regie    James Gray ... 
Buch    Ethan Gross ... 
James Gray ... 
Darsteller    Brad Pitt ... Roy McBride
Tommy Lee Jones ... Clifford McBride
Liv Tyler ... Eve McBride
Donald Sutherland ... Colonel Pruitt
[noch 3 weitere Einträge]
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen56
Durchschnitt
6.39 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
31.01.2020

Start in den deutschen Kinos:
19.09.2019



7 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Colonel
21.09.2022 12:12 Uhr / Wertung: 8
Völlig unerwartet trifft mich Ad Astra mit einer Antimateriewelle. Auf positive Weise natürlich. Beeindruckende Bilder ziehen sich durch den gesamten Film, aber auch die Story wurde unheimlich gut mit dem Kontext des Weltraumreisens verknüpft. James Gray bringt die unendlichen Weiten glaubwürdig wieder. Seine Zukunftsvision von Reisen ins und im All wirkt äußerst realistisch und fasziniert ungemein. Da kann man selbst ein paar unsinnige Drehbuchideen mit Leichtigkeit ausklammern. Dazu ein überragender Brad Pitt, der den emotional gebrochenen Astronauten und Sohn auf der Suche nach Sinn und Schicksal spielt. Durchaus ruhig wird dieses erzählt und ist dabei trotzdem immer latent spannend, da stets ungewiss ist, wohin sich das Ganze entwickelt. „Welchen Platz besitzt der Mensch im Universum?“ Ob das Ende persönlich befriedigt ist jedem selbst überlassen, aber einen Mehrwert für das Raumfahrt-Genre bringt Ad Astra in meinen Augen mit.
Caenalor
18.10.2021 23:16 Uhr / Wertung: 6
Große Erwartungen, große Enttäuschung. Ein paar beeindruckende Szenen (Antenne ganz am Anfang, Mondoberflächer) und eine ganz interessante Vision davon, wie ein halb kommerziell, halb staatlich erschlossenes Sonnensystem aussehen könnte, sind leider die einzigen Stärken.

Auf der Schwächenseite dagegen: ein Hauptcharakter, dessen herausragende Eigenschaft laut Drehbuch ist, immer und wirklich immer ruhig zu bleiben - der also mit voller Absicht darauf konstruiert ist, langweilig zu sein. Was für eine brilliante Drehbuchidee. Und reihenweise klischeehafte und völlig unnötige Füllerszenen, die weder vom Weltenbau noch von der Dramaturgie her Sinn ergeben und entweder völlig schlampig oder auch einfach mal gar nicht auserzählt werden (Überfall auf dem Mond, der gute alte Notruf von einem havarierten Zivilschiff, ...) Und eine erst gezielt aufgebaute Atmosphäre der Paranoia gegenüber den Regierungsstellen, die sich dann aber auch irgendwann völlig im Sande verläuft. Und gerade gegen Ende mehr und mehr reine Langweile, die im Gegensatz zu einem gewissen Klassiker des Genres eben nicht durch tiefgreifende Erkenntnisse wettgemacht wird, sondern sich letztlich nur als überdehnte Kulisse für grundbanales Familiengedöns herausstellt. Und auch gegenüber der faireren Referenz Interstellar fällt "Ad Astra" leider um dutzende Astronomische Einheiten zurück, jener Film hatte zwar auch eine langweilige Hauptfigur und reichlich Familiengedöns, war aber deutlich besser konstruiert und umgesetzt.

6 Punkte ganz knapp noch für die Produktionswerte und "man kann es mal gesehen haben", aber es ist wirklich ärgerlich, was hier an Potential in den Sand gesetzt wurde.

Am Ende bleibt dann eigentlich nur die Frage, was hier noch weniger Sinn ergibt: die Physik der Antimaterie-Erklärung oder die Ökonomie der Mondpiraterie...
KeyzerSoze
15.09.2020 14:16 Uhr / Wertung: 6
Fühlt sich ein wenig so an, als hätte Terrence Malick Joseph Conrads "Heart of Darkness" verfilmt und das Szenario ins Weltall verfrachtet.

Optisch ist das alles wunderbar anzusehen und die Darsteller, allen voran Pitt und Tommy Lee Jones, machen einen hervorragenden Job. Leider fehlte mir manchmal ein wenig der Fokus und der Film verfängt sich in Nebensächlichkeiten. Hier sei vor allen Dingen der toll aussehende Angriffe der Piraten genannt, der zwar toll aussieht, aber eigentlich gar nichts zum eigentlichen Geschehen beiträgt.

Trotz seiner ruhigen Erzählweise ist das dennoch weitestgehend spannend in den Einzelmomenten, doch leider hat mich die Geschichte nur selten wirklich abholen können. Zudem bin ich mit dem Ende alles andere als einverstanden.

Unterm Strich doch ziemlich enttäuschend.
Achim
10.10.2019 15:46 Uhr
Der Film war eher eine Enttäuschung und Brad Pitt ist nicht für Sci-Fi geeignet. Da war seine Rolle beim letzten Tarantino-Film viel besser.
In einem Sci-Fi muss es gute Aktion oder besondere Scenen geben, die im Gedächtnis bleiben. Das war hier nicht der Fall. Kann man sich anschauen, muss aber nicht.
latschenraser
06.10.2019 23:21 Uhr / Wertung: 8
Spannend und stimmige Atmosphäre
Die Längen des Filmes passen gut zu seiner Erzählweise und sind nicht langatmig
Definitiv kein Action Film und eher mit Arrival, Gravity und Interstellar zu vergleichen
Wer diese Filme mag, wird den wahrscheinlich auch gut finden, auch wenn die Story nicht ganz so gut erzählt ist und die eine oder andere unlogische Entwicklung enthält.
Meterfünf
27.09.2019 10:24 Uhr / Wertung: 6 - Letzte Änderung: 27.09.2019 um 10:26
Ich kann meinem Vorredner nur beisplichten. Die Wandlungen werden nicht klar, obwohl Zeit genug wäre. Einiges ist absurd, darüber könnte man ggf. hinwegsehen, wenn der Rest überzeugen könnte. Auserdem ist er zu lang/-atmig. Es wirkt, als ob man zu Anfang nicht wusste, wohin der Film letztendlich gehen wird, wofür Gruselelemente?
Mein Sitznachbar schlief schon nach kurzer Zeit ein!
Rubrik: "Filme, die die Welt nicht braucht."
Hatsepsut
24.09.2019 23:36 Uhr / Wertung: 5 - Letzte Änderung: 24.09.2019 um 23:39
Dieser Film erfüllt nicht die Erwartungen, sondern enttäuscht.
Er beginnt als SF-Action-Film und wandelt sich nach der Hälfte in ein Vater-Sohn-Drama - leider leistet der erste Teil des Films keinen inhallichen Beitrag zum Drama im zweiten Teil.
Einzelelemente der Geschichte und einzelne Bildeistellungen sind offensichtlich von Vorbildern abgeschaut - und schlecht kopiert. Die Verfolgungsjagd auf dem Mond mit Schiesserei ist unglaubwürdig und lächerlich ('Cowboys im Weltall'). Den Austronauten sieht man nicht die Anstrengung ihrer Aktivitäten in der Schwerelosigkeit an. Vater, Sohn, Freund des Vaters, die Leiterin der Mars-Station, die (Ex)Frau des Sohns - ihre Charaktere bleiben allesamt oberflächlich und eindimensional. Der Vater bleibt ebenso unbeschrieben wie letztlich der Sohn - weder wird der wahre Grund der Entfremdung sichtbar noch ist die Auflösung des Konflikts plausibel. Das mangelhafte Drehbuch lässt die Darsteller zu viel verbal verlautbaren, als dass es tatsächlich eine Geschichte erzählen würde. So bleibt das Psychologische oberflächlich und auf die Figur fixiert - es fehlt der Sprung auf die Meta-Ebene, die Überwindung der Einzelschicksal-Perspektive, um zu einer philosopshischen allgemeingültigen Aussage zu kommen.
Der Film lebt ausschliesslich von Brad Pitt - und das ist letztlich zu wenig, um zu überzeugen.

Bessere Alternative: "Gravity".


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