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Weightless (US 2017)

Song to Song (DE 2017)


Genre      Drama
Regie    Terrence Malick ... 
Buch    Terrence Malick ... 
Darsteller    Cate Blanchett ... 
Christian Bale ... 
Michael Fassbender ... 
Natalie Portman ... 
Rooney Mara ... 
Ryan Gosling ... 
Val Kilmer ... 
 
Agent Maddin
 
Wertungen8
Durchschnitt
5.00 
     Meine Wertung
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Start in den deutschen Kinos:
25.05.2017



Eine Meinung   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Vielseher
15.06.2017 21:52 Uhr / Wertung: 5
Die Filme von Terrence Malick sind schon eine Sache für sich, weil bei ihm so ziemlich alles gegen den Strich gebürstet ist, seine Stilmittel alles andere als konventionell sind und er sich dadurch von vielen Regisseuren deutlich abhebt, was nicht zwingend gut sein muss. Wenn man sich diesen Film ansehen will, sollte man so in etwas wissen, auf was man sich einlässt, um nicht bereits nach zwanzig Minuten frustriert zu sein. Eine Handlung findet faktisch nicht statt, man kann sich lediglich eine denken, die dann jedoch sehr einfach gestrickt ist: Zwei Leute lernen sich kennen, sind zusammen, gehen wieder auseinander und treffen sich dann erneut und alles findet im Umfeld der Musikbranche statt. Es kann jedoch auch völlig anders zu interpretieren sein, zumal ein zweiter Mann eine Rolle spielen soll und der Schnitt des ganzen Films wüst durch die Zeitebenen pendelt; manche Szenen sind wiederum so kurz, dass sie kaum richtig wahrgenommen werden können. In anderen Szenen, die vermutlich zeitlich unmittelbar nacheinander spielen sollen, bestanden dann sichtbare Veränderungen in der Kleidung, der Haarfarbe (Perücke) bzw. bei den Fingernägeln der Frau (rot, schwarz, farblos). Vielleicht waren die im wesentlichen wohl bereits 2012 gedrehten Szenen ein permanentes Gesichts-Casting von Rooney Mara, bei ihr war zumindest festzustellen, dass sie hinsichtlich der Darstellung eine gute Schauspielerin ist. Bei den beiden anderen Gosling und Fassbender zeigte sich eine bloße Monotonie im Auftreten; sie standen meist nur so herum und sagten auch mal etwas. Erneut wurde ein wesentlicher Teil des "Textes" aus dem Off hinein gesprochen; einige Passagen rutschten erneut rein in das Esoterische und Belanglose. Patti Smith und Iggy Pop nehmen auch mit so kleinen Szenen einschließlich ihrer Musik teil, letzterer entfaltete sich in seiner üblichen optischen Pracht. Eine Empfehlung wird hier nur selektiv geäußert; für mich war es nun der vierte seiner letzten Filme in einer ähnlichen "Bauart", irgendwann sollte es in dieser Form auch mal genug sein.

Es gaben hier Teilnehmer 9 und 2 Punkte ab. Was fand man denn an diesen Film so sehr gut bzw. so sehr schlecht? Es wäre interessant, diese entgegengesetzten Pole zu erfahren, weil dieser Film so völlig anders ist.

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