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The Man Who Wasn't There (US 2001)

The Barber Project (US 2001)
The Man Who Wasn't There (DE 2001)
Der unauffällige Mr. Crane (DE 2006)


Genre      Crime / Drama
Regie    Ethan Coen ... 
Joel Coen ... 
Buch    Ethan Coen ... 
Joel Coen ... 
Darsteller    Billy Bob Thornton ... Ed Crane
Frances McDormand ... Doris Crane
Michael Badalucco ... Frank
James Gandolfini ... 
Jon Polito ... 
Katherine Borowitz ... 
Scarlett Johansson ... 
Kamera    Roger Deakins ... 
Schnitt    Ethan Coen ... 
Joel Coen ... 
Tricia Cooke ... 
Musik    Carter Burwell ... 
Kostüme    Mary Zophres ... 
Art Direction    Chris Gorak ... 
Set Decoration    Chris L. Spellman ... 
 
Agent inktvis
 
Wertungen181
Durchschnitt
7.63 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
14.05.2002

Start in den deutschen Kinos:
08.11.2001



21 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

purpletom
24.04.2012 22:01 Uhr / Wertung: 8
Vielleicht einer der schwächeren Coen-Filme. Jedoch kann man bei den beiden sicher sein, immer einen besonderen Film zu sehen. Das ist bei diesem Werk nicht anders.
namow
10.10.2008 17:09 Uhr
SPOILER**********************
...gar nicht schlecht, der Film. Durch das schwarz/weiß nimmt man ihm auch ab das er in den vierzigern spielt. Billy Bob gibt ein klasse Vorstellung, den schweigsamen Mörder, trotzdem hoffte ich bis zum Schluß das er ohne Strafe davon kommt. Teilweise ein wenig verstrickt, aber man kann einiges erahnen. Das einzige was irgendwie nicht so recht paßt sind die Ufo's. Ok das die Witwe ein bißchen verdreht war, aber warum sieht er die Dinger dann auch, denn wirklich Irre war er ja nicht, nur ein bißchen außergewöhnlich. Birdy hätte vielleicht auch nicht unbedingt aktiv zum Sexobjekt avancieren müssen.
Fazit: Alles in allem ein interessanter, teilweise spannender und auf jeden Fall außergewöhnlicher Film, den zu sehen es sich lohnt.
mountie
05.08.2008 21:34 Uhr - Letzte Änderung: 05.08.2008 um 21:35
Also mich stört das schon, das die Story, vom Inhalt her, nicht im geringsten in derselben Liga spielt, wie die tolle Optik und Stimmung, die der Film besitzt. Diese ruhige, farbarme Art des Films, spiegelt nämlich schön den Charakter der Hauptfigur Ed Crane wieder. Und vielleicht ist die Story auch deswegen etwas einfacher gehalten, weil eben solch ein stoischer Hauptcharakter nicht viel mehr Interaktion mit der Geschichte zeigen kann, und die Coens zeigen wollen, das Passivität auch ins Elend führen kann.
Aber gerade hier war mir dann die Geschichte zu wenig. Da hätte man mehr rausholen müssen. In einem größeren Kreis Auswirkungen zeigen können.
Am Ende eben ein ruhiger, stylischer Film, der mit einer "größeren" Story mehr Punkte hätte einheimsen können...
Narcotic
02.01.2008 11:22 Uhr / Wertung: 8
Je öfter ich den Film sehe (gestern Nacht nun das dritte Mal), desto besser gefällt er mir. Die Story sehe ich in keinster Weise als Schwachpunkt, wie hier von einigen angedeutet. Sicherlich haben die Coens schon spektakuläreres und ungewöhnliches geboten und halten sich mit ihren schrägen Einfällen weitesgehend zurück (so ganz schaffen sie es dann doch nicht), trotzdem bleibt die Geschichte bis zum Ende durchgehend interessant und passt wunderbar zu der ruhigen und perfekten Inszenierung. Hier sei nur das Auftauchen von Big Daves Frau bei Ed Crane erwähnt, bei dem ich mich jedesmal aufs neue mehr erschrecke, als bei den meisten Horrorfilmen. Das lange Aufbleiben gestern Nacht hat sich jedenfalls mal wieder gelohnt und ich werte den Film von 8 auf 9 Punkte auf.
LavSystem
17.12.2007 23:43 Uhr
Das erste mal, dass ich ein Film mit B.B.T sehe. Man wenn man ein Humphrey Bogart nachspielen möchte, hat man hier ein Charakter... Der Film kam sehrgut rüber. Stellt euch nur mal vor, wenn die Coens den Film jetzt in einigen Jahren rausgebracht hätten... ohne Zigaretten... unmöglich... ;-)
Schmeissfliege
15.01.2007 22:51 Uhr
Ein großartiger Film der in einem ruhigen Stil die Geschichte eines lethargischen Mannes erzählt, dessen Leben plötzlich und ohne dass er es gewollt hat über ihm herein bricht und trotzdem bleibt er immer eigentlich nur Beobachter des ganzen, obwohl er doch selbst involviert ist. Als er dann versucht sein Leben doch noch in die richtigen Bahnen zu lenken, scheint es schon zu spät.

Billy Bob Thorton spielt hier seine bisher beste Rolle und kann über den ganzen Film weg überzeugen. Auch sonst ist der Film vom seinem Aufbau sowie seiner visuellen Art her ein Meisterwerk und einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
Ein

KeyzerSoze
23.05.2004 19:38 Uhr / Wertung: 7
Bei Coenfilmen geh ich schon immer mit gedämpften Erwartungen an einen Film ran (denke schon mit Grauen an das Remake von Ladykillers; das meiner Meinung nach einfach nur schlechter als das Original sein kann), doch diesmal wurde ich sehr positiv überrascht. Die Geschichte beginnt recht einfach, aber sie ist nicht der Grund weshalb mir der Film so gut gefallen hat, sondern die wahrhaft großartige Inszenierung der Coens die einen Film geschaffen haben, der durch ein grandioses Setting und seiner großartigen Inszenierung überzeugen kann. Auf selbigen Niveau befinden sich die Darsteller, allen voran natürlich Billy Bob Thornton, aber auch die Nebenrollen sind mit Scarlett Johanson und James Gandolfini sehr gut besetzt worden. Dann kann man auch darüber hinwegsehen, dass der Geschichte das Besondere fehlt. Für mich neben The Big Lebowski der beste Film, den ich bisher von den Coens gesehen habe.
Christian
30.07.2002 12:03 Uhr
Irgendwie haben alle Kommentatoren hier ein bisschen recht. Die Geschichte ist wohl wirklich nicht gerade der Bringer und auch nicht so spektakulär wie in anderen Coen Filme - dennoch bleibt am Ende, durch den typisch subtilen Humor und die brillianten Bilder, ein interessanter Film. Prädikat Wertvoll.
inktvis
06.03.2002 23:18 Uhr
du darfst mich gerne loeschen und wieder draufsetzen. ;-)
ScoreMaster
06.03.2002 23:15 Uhr
Wenn du nicht auf meiner Freundesliste ständest, würde ich dich jetzt draufsetzen ;-)
inktvis
05.03.2002 23:13 Uhr
super film. sehr gut und angenehm fand ich die ruhige und langsame atmosphaere. der film nimmt sich die noetige zeit, um sich zu entwickeln.
wonderwalt
10.01.2002 11:52 Uhr / Wertung: 10
Und auch mein einziger 10-Punkte-Film in diesem Jahr.
wonderwalt
10.01.2002 11:49 Uhr / Wertung: 10
Mein Lieblingsfilm im Jahre 2001.
wonderwalt
22.12.2001 10:40 Uhr / Wertung: 10
Zumindest Kamera muß nominiert werden.
wonderwalt
22.12.2001 10:40 Uhr / Wertung: 10
Drei Golden Globe Nominierungen: Bester dramatischer Film, Bester Hauptdarsteller, Bestes Drehbuch. Regie ist leider leer ausgegangen. Würde mich wundern, wenn der Film auch bei den Oscar-Nominierungen absahnen würde, denn die Academy orientiert sich ja auch am Kassenerfolg.
wonderwalt
23.11.2001 15:47 Uhr / Wertung: 10
Ich finde gerade die Hauptfigur und ihre Geschichte sehr überzeugend! Ed Crane ist ein Nobody, ein typischer Anti-Held, einer, der ständig übersehen wird (wann immer jemand den Friseur-Laden betritt, spricht er Eds Kollegen an, niemals ihn selbst). Ed ist zudem ein Feigling, der sein Leben mit einer Mischung aus Passivität, Tagträumerei und Aktionismus am falschen Platz bestreitet. Mit seiner völligen Lebensunfähigkeit stürzt er sowohl seine Mitmenschen als auch sich selbst ins Unglück. Er hat durchaus Gemeinsamkeiten mit den Helden von Max Frisch oder mit Humbert aus Nabokovs "Lolita". Die Coens verfolgen sein Schicksal einerseits mit ihrem typischen Humor, andererseits ist die bittere, ernste Unausweichlichkeit des Geschehens auch sehr anrührend. U.a. aus diesen Gründen fand ich "The man who wasn`t there" einen spannenden und auch unterhaltsamen Film. Allerdings verstehe ich natürlich, daß man sich für das Schicksal dieser Figur nicht unbedingt interessieren muß und dann wird`s leider langweilig.
Marcel
21.11.2001 11:14 Uhr
Filmisch, technisch absolute Perfektion. Das macht Spass. Leider wirkt der Film auch über weite Teile wie ein etwas trockenes Lehrstück in Sachen Stil: Liebe Filmstudenten,wir zeigen euch nun in 116 Minuten alle geilen Kameraeinstellungen und Licht/Schatten-Spiele
die's so gibt. Dabei bleibt die Handlung etwas auf der Strecke. Irgendwie ein Streber-Film. Oder auch: Der Film-Knigge 2001.
wonderwalt
15.11.2001 16:53 Uhr / Wertung: 10
@trendsetter: Grobe Fehleinschätzung, es handelt sich um einen der besten Coen-Film. Purer Spaß-Faktor allein macht dann die Qualität eines Films doch nicht allein aus. Außerdem ist die Geschichte alles andere als belanglos und amüsiert habe ich mich köstlich!!.
trendsetter
14.11.2001 23:13 Uhr
Ein wieder einmal handwerklich perfekt gedrehter Film der Coen-Brüder. Auch die schauspielerische Darstellung läßt keine Wünsche übrig. Leider erzählt der Film aber eine völlig belanglose und langweilige Geschichte, so daß sich bei aller Perfektion kein Unterhaltungswert einstellen mag.

Sehr, sehr schade, hätte der Film auch einen Spaßfaktor, könnte man ihn als brilliant bezeichnen. So wurde viel Potential verpulvert.

Insgesamt somit leider der bislang schwächste Film der Coen-Brüder!
wonderwalt
12.11.2001 20:47 Uhr / Wertung: 10
Von einem "besten" Film der Coen-Brüder zu sprechen, ist eigentlich nicht möglich. Doch was sie mit ihtem neuen Film noch von der Klasse eines Stanley Kubrick unterscheidet, ist kaum noch zu entscheiden. "The man who wasn`t there" ist in allen Belangen perfekt, faszinierend und außergewöhnlich. Angefangen bei dem Drehbuch mit einer fantastischen Hauptfigur über die beängstigende handwerkliche Perfektion und die bis in die kleinste Nebenrolle überragend agierenden Darsteller ist der Film ein Meisterwerk!! Ein Muß, heute schon ein Klassiker!
wonderwalt
21.05.2001 09:55 Uhr / Wertung: 10
Regie-Preis in Cannes 2001 für Joel Coen.

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