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Die Blumen von gestern (AT 2016)


Genre      Comedy / Drama / Romance
Regie    Chris Kraus ... 
Buch    Chris Kraus ... 
Darsteller    Lars Eidinger ... Toto
Adèle Haenel ... Zazie
Jan Josef Liefers ... Balthasar
Hannah Herzsprung ... Hannah
Studio    ARD Degeto Film ... 
Dor Film Produktionsgesellschaft ... 
Verleih    Piffl Medien ... 
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen10
Durchschnitt
6.40 
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Start in den deutschen Kinos:
12.01.2017



2 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

WinstonSmith
08.03.2017 12:46 Uhr / Wertung: 3
Ich finde es schwer diesen Film zu beurteilen. Im Grunde sind es die üblichen Schauspieler und die üblichen Themen die in jedem zweiten deutschen Film vorkommen. Das hat mich zu Beginn des Films fast veranlaßt den Saal zu verlassen. Doch dann kam das, und zwar in hoher Tacktung, was meinem Vorredner "Vielseher" nicht so zugesagt hat, nämlich die permanenten Übertreibungen, Ablenkungen, Nebenwege der Haupthandlung. Und gerade dieses ständige "over the top", ja geradezu hysterische ließ mich den Film bis zum Ende anschauen, und macht für mich auch das einzig Nennenswerte aus. Das übertrieben, besessene Agieren der Protagonisten läßt mich schon etwas mehr über das Sujet nachdenken als ich erwarte habe. Ich würde den Film weder als gut, noch als unterhaltsam bezeichnen, die schauspielerische Leistung von Lars Eidinger ist jedoch wieder hervorragend, wie mir schon bei anderen Filmen (zb. Familienfest) aufgefallen ist. Bei der Person als auch der Rolle von Adele Haenel weiß ich jedoch nicht ob grade diese das Besondere des Films ausmacht, oder ob ich sie einfach nur unerträglich finde.
Vielseher
01.03.2017 10:54 Uhr / Wertung: 6 - Letzte Änderung: 01.03.2017 um 10:57
Positiv ist festzustellen, dass die beiden Hauptdarsteller sehr gut schauspielern und durch ihre Gestik und Mimik auch eine breite gewisse Situationskomik mitteilen können. Als ein schöner Effekt der Handlung ist ferner die andere Herangehensweise an die eigentliche Thematik hervorzuheben. Bemerkenswert war auch der Charme mit den zwei Herkunftssprachen der beiden Darsteller, was grundsätzlich in die Handlung passte. Schön war zudem, dass letztlich wieder ein Film mit Rolf Hoppe gezeigt wurde, auch wenn seine Rolle recht bescheiden war.

Aber die Handlung triftet in den reichlich zwei Stunden immer wieder ins Absurde, Banale und Peinliche ab. Sie ist mit zu vielen Nebenschauplätzen völlig überfrachtet. Diese Nebenkonflikte sind nicht einmal nötig, um die Idee des Films umsetzen zu können. Dieses Abdriften können nicht einmal mehr die Schauspieler retten, weil ich ihnen dann das jeweilige Aufbegehren nicht mehr abnahm (z. B. Badewanne, Termin mit der Schauspielerin, Schlägerei[en], Nebenbeziehungen, ...). Insgesamt ein Film, der allenfalls mit Einschränkungen zu empfehlen ist.

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