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La La Land (US 2016)


Genre      Comedy / Drama / Musical / Romance
Regie    Damien Chazelle ... 
Buch    Damien Chazelle ... 
Darsteller    Ryan Gosling ... 
Emma Stone ... 
Amiée Conn ... 
Terry Walters ... 
Studio    Black Label Media ... 
Gilbert Films ... 
Verleih    StudioCanal ... 
 
Agent FreuleinUrst
 
Wertungen98
Durchschnitt
8.13 
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Start in den deutschen Kinos:
12.01.2017



6 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Horatio
15.03.2017 00:51 Uhr / Wertung: 9
La La Land - Ich muss einfach sagen, dass dieser Film mir richtig gut gefallen hat. Die langen Kamerafahrten, die Charakterentwicklung, der Fokus auf Musik und nicht Gesang und vor allem eines - das Ende. La La Land endet mit solcher Kinomagie, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe. Der Blick von Ryan Gosling sagt meiner Meinung so viel aus, wie Humphrey Bogart in Casablanca. Damien Chazelle hat ein Meisterwerk erschaffen, dass ihn so schnell in Hollywood nicht vergessen lassen wird.
Fazit: Endlich mal wieder ein Musical, dass in etwa den Kultstatus erreicht, den Moulin Rouge heute noch hat. Ich kann es nur nochmal sagen - Das Ende.
Colonel
07.02.2017 10:25 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 07.02.2017 um 10:27
Ausgezeichnet! Zugebenermaßen habe ich nicht viel auf die unmengen an Vorschusslorbeeren gegeben, da diese häufig sehr subjektiv sein können, wenn ein Film mal etwas anderes bietet als Mainstream (siehe zum Beispiel The Artist). Aber letztendlich wurden die Erwartungen sogar übertroffen. Dieses moderne, mit Nostalgie aufgehübschte und Musikeinlagen unterlegte Märchen funktioniert auf allen Ebenen! Auch wenn ich zum Beispiel die eine oder andere Tanzeinlage als überflüssig empfunden habe, ist die Musik ein ganz wichtiger Schlüssel für die Verbindung der beiden Hauptfiguren und daher ebenso unerlässlich wie der Rest.
Ein famoses Stück Kino, eines von der Sorte, welches einen nicht so schnell loslässt und erst recht nicht so schnell in Vergessenheit gerät.
KeyzerSoze
26.01.2017 13:42 Uhr / Wertung: 8
Damien Chazelle beweist, dass "Whiplash" kein One-Hit-Wonder war. "La La Land" ist eine Homage an Musicals, im Grunde an das Filmemachen generell. Der Film beginnt mit einem an Godards "Week-End" angelehnten Opening, das ziemlich schnell in eine schwungvolle Musicalnummer ausbricht. Das Ganze ist voll mit Referenzen und Chazelle gelingt es diese in wunderbare Bilder zu verpacken. Die Kameraarbeit ist exzellent, die Titelmelodie wird mir so schnell wohl nicht mehr aus den Ohren gehen, Emma Stone macht sich mit diesem Film endgültig zum Star (wohl mit riesigem Abstand die bislang beste Leistung ihrer Karriere) und wie schon in "Whiplash" gelingt es Chazelle seinen Film mit einer atemberaubenden finalen Szene zu beenden. Vielleicht liegt es nur an mir, aber das einzige Problem, das ich mit dem Film hatte war dass er mich emotional nicht mal ansatzweise berührt hat. Die Geschichte ist gut, vielleicht etwas zu gehetzt wenn es um die Beziehung der beiden Hauptcharaktere geht (und vielleicht kommt daher die fehlende Emotionalität?) und wie schon gesagt: Ich liebe das Ende. Wohl ein Kandidat für eine Aufwertung bei einer kommenden Zweitsichtung.
Vielseher
24.01.2017 21:45 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 24.01.2017 um 22:04
Ergänzt werden sollte zu den beiden älteren Meinungen jedenfalls noch, dass es nicht nur um ein Musical geht - die Musikeinlagen sind tatsächlich von der Anzahl und der Intensität her auch für Nicht-Fans erträglich - und ferner nicht nur um zwei Künstler, die nicht einmal erfolglos sind, sondern lediglich kaum bis keine Chance erhalten, ihre Kunst für andere darzubieten. Vielmehr kommt hinzu, dass Chazelle (wieder) eine Lanze für den Jazz bricht. Diese Musikgattung - freies Spiel bei freier Improvisation - kommt in Filmen eher selten vor und hat auch ansonsten einen eher schweren Stand, was schade ist. Die hier unterlegte Musik passt zu der Stimmung im gesamten Film und kann so das Gefühl der Hauptprotagonisten recht gut herüberbringen. Bedingt auch durch die beiden Hauptdarsteller ist die Handlung vom Kitsch jedenfalls sehr weit entfernt. Das umfasst auch das Ende des Films, dass hier nicht verraten wird; die Idee spricht für sich. Ebenso wenig kann von einem Realitätsverlust oder einer -ferne geschrieben werden, ... L.A., Hollywood, Film- oder Musikkarriere bedeuten eben oft langes Warten mit der Hoffnung, dass es mit dem erstrebten Job dennoch irgendwann klappen wird. Bezeichnend ist es ferner, dass Chazelle den beiden Hauptdarstellern gerade keine Friede-Freude-Eierkuchen-Beziehung auf den Weg gibt. Ich fand den Film "Whiplash" insgesamt noch etwas stärker, gerade auch bei den Nebenfiguren. Dennoch werden von den 14 (!) Nominierungen für den diesjährigen Oscar der ein oder andere wohl tatsächlich vergeben werden.

Joey 4ever
15.01.2017 00:18 Uhr - Letzte Änderung: 15.01.2017 um 00:19
Los Angeles - die Stadt der Stars, Künstler und... Träumer. In genau dieses Setting nimmt uns La La Land mit, der siebenfache Abräumer bei den diesjährigen Golden Globes und sicher einer der Oscar-Favoriten.
Eingebettet in eine sehr farbintensive Szenerie mit einigen, für ein Musical aber durchaus relativ wenigen Musik- und Tanzeinlagen lernen wir Mia (Emma Stone) und Sebastian (Ryan Gosling) kennen, zwei der zahlreichen Träumer in der Stadt der Engel. Über den Plot und seinen Verlauf sei an dieser Stelle nichts weiter verraten.
Natürlich ist La La Land eine Hommage an Hollywood und seine klassischen Musicals. Dabei verzichtet Regisseur Chazelle aber auf eine lineare Erzählstruktur, sondern hüpft vielmehr zwischen verschiedenen Zeitebenen. La La Land, ein Spitzname für L.A., weiß also zu überzeugen und ist sicherlich nicht nur für eingefleischte Musical-Fans ein Vergnügen...
Werden die Träume der beiden Hauptfiguren Mia und Sebastian - Emma Stone und Ryan Gosling verkörpern diese mit Charme und Tiefe - in La La Land Wirklichkeit werden?
WinstonSmith
29.12.2016 12:23 Uhr / Wertung: 8
Wie schön das sich heutzutage noch jemand des Genres Musical annimmt. Das was bei jedem Disney Animations Film (zb. Vaiana) geschätzt und akzeptiert wird, das die Hauptfiguren an entscheidenden Stellen anfangen zu singen und zu tanzen, das scheint bei Real Filmen nicht toleriert zu werden, wenn ich von der Beobachtung ausgehe das bei der Vorstellung die ich besucht habe etwa zehn Personen den Saal verlassen haben. Wären sie geblieben hätten sie eine schöne Geschichte über das Verwirklichen von Träumen, über das Entstehen und Scheitern von Beziehungen, und ein fast Happy End erleben können. Begleitet von der einen oder anderen Musikeinlage, die jedoch gar nicht so häufig vorkommt. Und auch das Ausmaß von 50ger Jahre Produktionen mit Technicolor-Farben, Pappbauten und Massenszenen wird erst zum Ende hin eingesetzt. Erst dann wenn einen der Film schon eingefangen hat in seine Welt, wenn man denn so lange dabei geblieben ist. Einzig die Idee in einem Musical auch noch den Jazz retten zu wollen, und sich dazu um Schauspielerei und Filmklassiker zu bemühen, plus eine Lebensweisheit vermitteln zu wollen, das finde ich doch etwas überfrachtet. Auch wenn ich mit der Ausführung des Filmes nicht 100% zufrieden bin, so hat er es doch geschafft mich zu erinnern, an (Lebens-)Träume und die Liebe.

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